Erschienen: 30.09.2005 Abbildung von Strauß-Németh | Johann Wenzel Kalliwoda und die Musik am Hof von Donaueschingen | 2005 | Bd. 1: Kulturhistorische und a... | 38

Strauß-Németh

Johann Wenzel Kalliwoda und die Musik am Hof von Donaueschingen

Bd. 1: Kulturhistorische und analytische Untersuchung. Bd. 2: Vollständiges Werkverzeichnis

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113,00 €

inkl. Mwst.

2005. Buch. XXVIII, 786 S. Softcover

Olms. ISBN 978-3-487-12974-7

Format (B x L): 17 x 24 cm

Produktbeschreibung

In der jüngeren Musikwissenschaft wird immer stärker die Tendenz feststellbar, jenseits einer Heroenbetrachtung, also der Beschäftigung mit den epochal bedeutenden Namen Bach - Mozart - Beethoven - Schubert usw., auch die weniger bekannten Komponisten in den Mittelpunkt der Forschungen zu ziehen. Gerade im 19. Jahrhundert gibt es noch zahlreiche Künstlerpersönlichkeiten, die musikhistorisch zu verorten und deren Werke zu erschließen sind.

Der aus Prag stammende Johann Wenzel Kalliwoda (1801-1866) wirkte seit seinem 21. Lebensjahr als Hofkapellmeister am Fürstenhof zu Fürstenberg in Donaueschingen. Johann Wenzel Kalliwoda ist jedoch nicht nur für die Musikgeschichte Badens bedeutend, sondern konzertierte regelmäßig auch in anderen deutschen Städten. Besonders häufig trat er im Leipziger Gewandhaus auf und präsentierte die meisten seiner sieben Sinfonien und 24 Konzertouvertüren sowie viele Soloconcertini - insbesondere für Violine - und Kammerwerke in dieser Stadt.

Der erste Band der vorliegenden Veröffentlichung bietet eine musikalische Biographie des Violinkünstlers und Hofkapellmeisters Kalliwoda. Die einzelnen Kapitel präsentieren den Musiker als Dirigenten und Manager sowie als Komponisten. Folglich wird nicht nur die Organisation eines künstlerisch bedeutenden Konzertbetriebes an einem politisch entmachteten Fürstenhof anhand zahlreicher Quellen untersucht, sondern die Studie analysiert auch ausgewählte Werke Kalliwodas aus den bedeutenden Gattungen Sinfonie, Konzert, Klaviersonate, Kirchenmusik sowie Kunstlied.

Im zweiten Band sind sämtliche 243 mit Opuszahl versehenen Kompositionen sowie alle weiteren rund 270 Werke ohne Opuszahl vollständig erschlossen. Bei den einzelnen Einträgen werden alle vorhandenen Informationen bezüglich Tonart, Satzbezeichnung(en), Besetzung, Bearbeitung, Erstdruck, Rezensionen usw. mitgeteilt, ebenso wie der Nachweis in 30 europäischen Bibliotheken und die jeweilige Signatur. Eine nach Gattungen geordnete Werkübersicht, sowie drei alphabetische Listen, die die Suche nach allen vertonten Textanfängen, nach den Titeln der vertonten Dichtung und nach den Widmungsträgern ermöglichen, ergänzen diesen Katalogband.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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