Erschienen: 28.02.2018 Abbildung von Steinbach | Brahms in der Meininger Tradition | 1. Auflage | 2018 | 72 | beck-shop.de

Steinbach

Brahms in der Meininger Tradition

Seine Sinfonien und Haydn-Variationen in der Bezeichnung von Fritz Steinbach. Herausgegeben von Walter Blume.Neu herausgegeben mit absoluten Taktzahlen und einem Vorwort von Michael Schwalb. Geleitwort von Wolfgang Sandberger.

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Buch. Softcover

Stuttgart 1933. 3. Reprint: Hildesheim 2018. 2018

XV, 89 S.

Olms. ISBN 978-3-487-31183-8

Format (B x L): 17 x 24 cm

Gewicht: 228 g

Produktbeschreibung

"(D)ie Steinbach'schen Gestaltungsideen sind durch die Vermittlung seines Schülers Walter Blume in jedem Fall gewinnbringend für das Überdenken der eigenen Interpretation und grundlegend für eine historisch informierte Aufführungspraxis der Brahm'schen Musik und seiner Zeitgenossen." (Heribert Haase, Das Orchester 12/2013)

Es ist eine kleine Sensation: Ein Typoskript, das 1933 anlässlich Johannes Brahms’ 100. Geburtstag veröffentlicht wurde und seither den Dornröschenschlaf einer Fußnotenexistenz geführt hat, ist nun, nach 80 Jahren, wieder verfügbar. Anhand zahlreicher Notenbeispiele zu Brahms’ symphonischem Werk sind die Aufführungsanweisungen des Dirigenten Fritz Steinbach (1855-1916) akribisch festgehalten. Steinbach wurde auf Brahms’ Empfehlung 1886 als Nachfolger von Hans von Bülow Hofkapellmeister in Meiningen und übte dieses Amt 17 Jahre lang aus. Die enge musikalische Vertrautheit mit Brahms vertiefte sich durch dessen regelmäßige Besuche in der Meininger Residenz. Fritz Steinbach entwickelte sich auch über Brahms’ Tod hinaus zu dessen treuestem und bekanntestem dirigentischen Sachwalter. Steinbach starb, ehe eine Tonaufzeichnung möglich wurde, die eine klingende Zeitzeugenschaft seines Dirigierens bewahrt hätte. Umso faszinierender sind die nun vorliegenden Einblicke in die musikalische und dirigentische Ästhetik von Brahms’ Zeitgenossen: Das Buch ist geradezu ein Manifest historisch informierter Aufführungspraxis an der Schwelle zum 20. Jahrhundert.****************It is a small sensation: a typescript which was published in 1933 to mark the centenary of Brahms’s death and which has since lain undiscovered like the Sleeping Beauty, known only from references in footnotes, is once again available. Numerous musical examples from Brahms’s symphonic works meticulously preserve the performance directions of the conductor Fritz Steinbach (1855-1916). Steinbach was appointed on Brahms’s recommendation to succeed Hans von Bülow as court conductor in Meiningen in 1886, and stayed in this post for 17 years. His close musical affinity with Brahms was deepened through the composer’s regular visits to Meiningen. Steinbach became one of the most loyal and best known interpreters of Brahms’s work, continuing after the composer’s death to maintain his legacy. Steinbach died before it would have been possible to make a sound recording as an audible record of his conducting. Therefore these insights into the aesthetics of one of Brahms’s contemporaries as a musician and conductor are all the more fascinating. At the same time the book is practically a manifesto for historically informed performance practice at the dawn of the 20th century.

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