Erschienen: 31.03.2012 Abbildung von Siegle | Das Spannungsverhältnis von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht | 1. Auflage 2012 | 2012 | Zur Problematik der Darstellun... | 13

Siegle

Das Spannungsverhältnis von Kunstfreiheit und Persönlichkeitsrecht

Zur Problematik der Darstellung realer Personen in Kunstwerken

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1. Auflage 2012 2012. Taschenbuch. 228 S. Softcover

Nomos. ISBN 978-3-8329-7178-6

Gewicht: 346 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Schriften zum Kunst- und Kulturrecht; 13

Produktbeschreibung

In jüngster Vergangenheit mehren sich die gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch künstlerische Darstellungen: Die Betroffenen setzen sich gegen die Verwendung ihrer Person als Vorlagen für Romane, Theaterstücke oder Filme zur Wehr. Dem gegenüber steht der Künstler, der sich auf seine verfassungsrechtlich gewährte Kunstfreiheit und die freie Wahl seiner Inspirationsquellen beruft. Wie diese Kollisionsfälle einem gerechten Ausgleich zuzuführen sind, versucht vorliegende Arbeit zu beantworten.

Nach Untersuchung des seitens der Rechtsprechung entwickelten Lösungsweges wird unter rechtsvergleichenden Bezügen und Auseinandersetzung mit den Stimmen der rechtswissenschaftlichen Literatur ein selbstständiges Modell zur Handhabung des Spannungsverhältnisses entwickelt. Die Autorin unterzieht die Kollisionsfälle einer interdisziplinären Betrachtung, in welcher medienpsychologische wie auch Erkenntnisse der Literatur- und Kommunikationswissenschaft Berücksichtigung finden, um so letztlich einen praxistauglichen Lösungsweg zu entwerfen.

Neben dem Unterlassungsanspruch werden auch weitere mögliche Vorgehensweisen des Betroffenen erläutert.

Informationen zur Reihe:

Schriften zum Kunst- und Kulturrecht

Herausgegeben von Prof. Dr. Barbara Grunewald, Prof. Dr. Burkhard Heß, Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Lynen, Prof. Dr. Kerstin Odendahl, Prof. Dr. Janbernd Oebbecke, Prof. Dr. Rainer J. Schweizer und Prof. Dr. Armin Stolz

Kunst und Kultur sind Merkmal und Ausdruck des Menschseins. Recht als Grundordnung menschlichen Zusammenlebens ist vielfach mit ihnen befasst. Kultur- und kunstrechtliche Fragestellungen finden sich im Privat-, Straf- und öffentlichen Recht, im Internationalen Privatrecht, im Völker- wie Europarecht. Die „Schriften zum Kunst- und Kulturrecht“ verstehen sich als Forum für kulturell-juristische Themen im deutschsprachigen Raum. Sie vereinen Werke aus allen Rechtsgebieten der drei Rechtsordnungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sowie aus dem Völker- und Europarecht und dokumentieren auf diese Weise die Bedeutung und Vielgestaltigkeit des Kunst- und Kulturrechts.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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