Erschienen: 30.06.2005 Abbildung von The Selection vfg 2004 | 2005

The Selection vfg 2004

Auswahl der schweizerischen Berufsfotografie / Sélection de la photographie professionnelle suisse / Selezione della fotografia professionale svizzera. Texte von Urs Staub, Mikael Krogerus und Barbara Zürcher

lieferbar, ca. 10 Tage

2005. Buch. 252 S. 109 Farbabbildungen. Softcover

Schwabe Basel. ISBN 978-3-7965-2152-2

Das Werk ist Teil der Reihe: ewz.selection (Selection); 6

Produktbeschreibung

Die Fotografinnen und Fotografen:

Die Fotografinnen und Fotografen der 18 prämierten Arbeiten sind: Elvira Angstmann, Sami Benhadj, Ruth Erdt, Leo Fabrizio, Markus Frietsch, Tarik Hayward, Tom Huber, Nico Krebs und Taiyo Onorato, Gabi Vogt, Ferit Kuyas, Marc Latzel, Martina Meier, Guy Meldem, Cat Tuong Nguyen, Alexander Odermatt, Jenny Rova, Julian Salinas, Michael von Graffenried.

Aus einer Auswahl von rund 450 Werken prämierte eine internationale Jury 18 Fotoarbeiten aus den Kategorien Redaktionelle Fotografie, Werbefotografie, Fine Arts und Free. Parallel zu einer Ausstellung erscheint ein Katalog der Besten-Auswahl. Er dokumentiert jährlich die Entwicklung in der Fotografie zeigt wechselnde Moden und Tendenzen auf.

Jedes Bild verkörpert eine bestimmte Art des Sehens. Fotos sind eben nicht, wie immer wieder häufig angenommen wird, lediglich mechanische Aufzeichnungen. Es gibt mehr Einsamkeit, Schmerz und Verlassenheit. Und gleichzeitig ist da die Erwartung, wie ich sie aus meiner Kindheit kenne, als ich mit Hunden redete, ihren Geheimnissen lauschte und sie für mich behielt. So geht es mir bei der Betrachtung dieser vordergründig disparaten Bildserien von ,The Selection vfg 2004'.

The Selection vfg bietet speziell auch KünstlerInnen, die sich mit dem Medium Fotografie ausdrücken, jedes Jahr neu einen faszinierenden Steinbruch für inhaltliche und formale Ideen.
Wenn es ,The Selection vfg' nicht bereits gäbe, sie müsste umgehend erfunden werden!
Urs Staub, Chef der Sektion Kunst und Design, Bundesamt für Kultur

Elvira Angstmann:
Zu Beginn meiner Arbeit faszinierte und irritierte mich, welche widersprüchlichen Wahrnehmungen ein und dasselbe Phänomen auf unterschiedlichen Sinneskanälen auszulösen vermag: von "innen" fühlt sich der Wasserstrahl aus der Düse im Thermalbad wohltuend an, doch was ich sehe, sind extreme, wechselhafte plastische Veränderungen an meinem Körper. Im fotografischen "Einfrieren" der Dehnungen und Pressungen von Muskelfleisch, Fettgewebe und der Haut, der physischen Grenze zwischen dem Menschen und der "Welt", wird sichtbar, was bei der wohltuenden Wassermassage wirklich passiert: eine groteske Verzerrung unserer Grenzen, ohne dass wir das so erleben. Gerade im Zeitalter von Wellness und plastischer Chirurgie, in dem wir bedenkenlos unseren Körper umformen, manipulieren oder umbauen lassen und so einem Schönheits- und Machbarkeitswahn huldigen, im Zeitalter, in dem die "Hülle" einen so enorm hohen Stellenwert einnimmt, erscheint mir dieses Geschehen als absurder Witz. Die Bilder dieser Körper schmerzen, obwohl die Frau und der Mann junge Menschen um die dreissig sind. Doch trotz visueller Qual entsteigen wir entspannt dem Jungbrunnen und freuen uns der Ironie, dass im Thermalbad nicht leiden muss, wer sich wohl und schön fühlen will.

Sami Benhadj:
Sami Benhadj's work is a 21st-century take on what the linguist Viktor Shklovsky called ostranenie or estrangement. His series of cats effectively render what is familiar strange by defamiliarizing us to our surroundings, the situations we encounter and the figures we usually take for granted.
. One hundred cats are the sole inhabitants of a home rented for their exclusive use by an elderly lady. They enjoy a brief, almost insurgent freedom: including bars on the windows of the home. We are tempted to ask if the security serves to keep the cats from escaping or, more plausibly, to keep the outside world from discovering the cats.
. Just as we are told the human touch necessarily imbues a space with a sense of human order, here we are shown that the same rings true for the feline estate. They have established their own hierarchy. The bastard cats - distinguishable from their missing eyes or teeth - rule the kitchen and let few of their more legitimate housemates inside.
. One cat even hides behind a black monolith - coyly and alternatively reminding us of Cindy Sherman's film stills and '2001 Space Odyssey' - rea

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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