Erschienen: 25.08.2003 Abbildung von Seidl | Über das Verhältnis von Philosophie und Religion | 2003

Seidl

Über das Verhältnis von Philosophie und Religion

Beiträge zur Religionsphilosophie

lieferbar, ca. 10 Tage

2003. Buch. XVI, 340 S. Softcover

Olms. ISBN 978-3-487-11949-6

Das Werk ist Teil der Reihe: Philosophische Texte und Studien; 69

Produktbeschreibung

Es gibt Geistesströmungen der Gegenwart, welche Philosophie und Religion zur Einheit eines existentiellen religiösen Denkens - mit oder ohne christlichem Vorzeichen - verschmelzen. Die vorliegenden Erörterungen gehen auf die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten ein, da Philosophie und Religion an sich durchaus zwei verschiedene Tätigkeiten des menschlichen Geistes sind. Als solche wurden sie in der abendländischen Geistesgeschichte immer anerkannt, sei es, daß sie sich verbündeten und wechselseitig unterstützten, oder daß sie in Gegnerschaft zueinander traten. Insofern bietet sich gegenwärtig ein gänzlich neues Phänomen, das möglicherweise Philosophie und Religion in ihrer spezifischen Eigenart überhaupt aufzuheben scheint.
Im Zuge der Erörterungen ergibt sich die Unterscheidung zwischen Religion als natürlicher Haltung in allen Menschen und den speziellen konfessionellen Religionen, die auf jener aufruhen. Die Religionsphilosophie, die dies erörtert, bildet dabei eine Disziplin der Philosophie und kann nicht für diese als ganze stehen. Sie findet ihre Grenze am religiösen Realismus des Gläubigen selbst, der sich unter göttlicher Autorität stehend weiß, in demütig hörender Haltung. Die Religionsphilosophie muß nicht selber gläubig werden, um jene religiös gläubige Haltung gegenüber der göttlichen Autorität anzuerkennen. Sie sollte gerade darin ein Echtheitskriterium haben, wenn sie kritisch die Inhalte religiöser Lehren prüft.

There are contemporary spiritual movements which fuse philosophy and religion to form a unity of existential religious thought - of a Christian nature or otherwise. This discussion deals with the resulting problems, as philosophy and religion are in themselves two different activities of the human mind. As such they were always recognized in Western intellectual history, no matter whether they connected and supported each other or came into opposition with one another. We are thus at present experiencing a totally new phenomenon which would seem to eliminate philosophy and religion in their specific uniqueness.
In the course of the discussions, a distinction occurs between religion as a natural attitude in all human beings and the special confessional religions based on it. Religious philosophy, which discusses this, forms a discipline of philosophy which cannot stand for philosophy as a whole. It finds its limit in the religious realism of the believer himself, who knows he is acting under divine authority, in a humble and devoted attitude. Religious philosophy must not become devout itself in order to recognize that religious and devout attitude towards divine authority. It should have a criterion of authenticity in precisely that when it critically examines the contents of religious teachings.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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