Erschienen: 31.12.2003 Abbildung von Schütz | Ehren=Preis deß Hochlöblichen Frauen=Zimmers | Frankfurt a.M. 1663 und o.O. 1666. Reprint: Hildesheim 2003. Mit einer Einleitung von Marion Kintzinger und Claudia Ulbrich. | 2003 | Beigebunden ist: Johann Georgi...

Schütz

Ehren=Preis deß Hochlöblichen Frauen=Zimmers

Beigebunden ist: Johann Georgias, Gestürtzter Ehren=Preiß/ des hochlöblichen Frauen=Zimmers.

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Frankfurt a.M. 1663 und o.O. 1666. Reprint: Hildesheim 2003. Mit einer Einleitung von Marion Kintzinger und Claudia Ulbrich. 2003. Buch. 476 S. Hardcover

Olms. ISBN 978-3-487-11465-1

Gewicht: 517 g

In englischer Sprache

Das Werk ist Teil der Reihe: Historia Scientiarum

Produktbeschreibung

Der katholische Rechtsgelehrte bekleidete in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Ämter eines kaiserlichen Reichshofrats, eines fürstlich-fuldaischen Kanzlers und anschließend die Stelle eines Assessors am kaiserlichen Kammergericht in Speyer. Der juristischen Gelehrtenwelt bekannt durch Reflexionen zu den Vertragswerken des Westfälischen Friedens, zog er die Aufmerksamkeit eines breiteren Publikums auf sich durch diese in Auszügen bekannte, nun aber vollständig herausgegebene Schrift. Schütz beantwortete die „in Zweiffel gezogenen Frage/ Ob das weibliche Geschlecht am Verstande dem Männlichen von Natur gleich“ in seiner auf historischen Beispielen und Bibelexegese basierenden zeittypischen Streitschrift mit einem eindeutigen: Ja.
Drei Jahre nach diesem Beitrag zur „querelle des femmes“ erschien die Gegenschrift von Johann Gorgias (Poliandin, 1640–1684), einem aus Kronstadt stammenden gekrönten Dichter und Schulrektor. Er verfaßte neben Werken zur Metaphysik (1667) auch teils satirische Schriften (Veriphantors buhlende Jungfrau, 1675; Veriphantors jungferlicher Zeitvertreiber, 1678). Seine zu Schütz nicht so eindeutige Gegenposition, die hervorragende Leistungen von Frauen nicht bestreitet, den Geschlechtern aber eine unterschiedliche Natur zuschreibt, findet sich zeitgenössisch häufig beigebunden und wird hier mit dem Nachdruck vereinigt.

***

Wilhelm Ignatius Schütz’s Ehren-Preis is one of the major contributions to the seventeen-century querelle des femmes. Schütz tries to demonstrate the essential equality of the sexes. In his rejoinder to Schütz’s treatise – Gestürzter Ehren-Preiß – Johann Gorgias rejected or modified Schütz’s arguments. The two works, often bound together in contemporary editions, are here again published in one volume.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

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