Erschienen: 31.12.2016 Abbildung von Schrader | Figuren des

Schrader

Figuren des "Selbst" in der Literatur der Moderne

von Friedrich Hölderlin bis Botho Strauß

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2016 2016. Buch. 331 S. Softcover

Olms. ISBN 978-3-487-15514-2

Format (B x L): 16 x 24 cm

Gewicht: 580 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Europaea Memoria, Reihe I: Studien; 118

Produktbeschreibung

Nach der durch Kant ausgelösten anthropologischen Wende der Kunsttheorie Ende des 18. Jahrhunderts sind Verfahren der Textkonstitution seit Schiller, Fr. Schlegel, Novalis und Herder vom Begriff der Literatur als „Selbsthandlung“ begründet. 1796 deutet Herder Dichten in seinem in den Horen erschienenen Aufsatz "Iduna" als Bildung von „Vernunft“ durch „Fictionen“: „Unsre Vernunft bildet sich nur durch Fictionen. Immerdar suchen und erschaffen wir uns Eins in Vielem und bilden es zu einer Gestalt; daraus werden Begriffe, Ideen, Ideale.“ Das literaturkritische Anliegen vorliegender Untersuchung zielt darauf, jeweilige Strategien der Illusionsbildung als Verfahren selbsttätiger Imagination am Beispiel ausgewählter Texte der Moderne von Friedrich Hölderlin bis Botho Strauß herauszuarbeiten. In den unterschiedlichen Entwürfen der Imagination als „Selbsttätigkeit“ in den jeweiligen Werken der einzelnen Autoren wird eine Vielfalt von „Ordnungen“ des „Selbst“ als regulativem Prinzip von Textkonstitution deutlich.****************After the anthropological turn precipitated by Kant in art theory at the end of the 18th century, the process of structuring texts since Schiller, Friedrich Schlegel, Novalis and Herder has been based on the concept of literature as ‘self-activity’. “We eternally search for and create the one in many and give it form; from this arise concepts, ideas, ideals.” The literary-critical aim of this study is to elaborate the relevant strategies of illusion-building as a process of the self-acting imagination using modern texts from Hölderlin to Botho Strauss. In the different outlines of the imagination as ‘self-activity’ in the respective works of the individual authors, a variety of ‘orderings’ of the ‘self’ as a regulative principle in structuring texts become visible.

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