Abbildung von Schott | Patientenauswahl und Organallokation | 2001 | Band 63

Schott

Patientenauswahl und Organallokation

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Universitäts-/Akademieschriften

2001. Buch. LXIII, 395 S. Softcover

Helbing Lichtenhahn Verlag, Basel. ISBN 978-3-7190-2008-8

Gewicht: 663 g

Produktbeschreibung

Medizinische Versorgung steht in keinem Gesundheitswesen beliebig zur Verfügung. Die Entwicklung der Heilkunde wird das Problem der Knappheit in Zukunft noch verschärfen. Es stellt sich deshalb die Frage, wie medizinische Güter unter kranken Menschen gerecht zu verteilen sind.


Der Autor untersucht sowohl die geltenden verfassungsrechtlichen Vorgaben für die Patientenauswahl, insbesondere die einschlägigen Grundrechtsgarantien, als auch die verschiedenen Regelungen auf der Gesetzesstufe. Um eine klare Ordnung der widerstreitenden Behandlungsansprüche zu finden und zu begründen, muss letztlich auf fundamentale Prinzipien zurückgegriffen werden.


Besonders dramatisch wird die Patientenauswahl bei der Zuteilung lebensrettender Massnahmen. Heute sind insbesondere bei der Allokation von Organen zur Transplantation mitunter tragische Entscheide über Leben und Tod unvermeidbar.


Der aktuellen Praxis der Organallokation in der Schweiz und in ausgesuchten ausländischen Ordnungen ist eine einlässliche Darstellung gewidmet. Die verschiedenen Zuteilungskriterien werden analysiert und kritisch diskutiert. Vor dem Hintergrund der gerechtigkeitstheoretischen Ausführungen zur Patientenauswahl und im Hinblick auf die gemäss Art. 119a BV zu schaffende Regelung in einem zukünftigen Transplantationsgesetz des Bundes wird schliesslich eine sachgerechte Vergabeordnung für gespendete Organe entwickelt.

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