Erschienen: 30.04.2014 Abbildung von Schneider / le Blanc | Pratiques du timbre et de la parodie d'opéra en Europe (XVIe - XIXe siècles).Timbre-Praxis und Opernparodie im Europa des 16. bis 19. Jahrhunderts | 1. Auflage | 2014 | 40 | beck-shop.de

Schneider / le Blanc

Pratiques du timbre et de la parodie d'opéra en Europe (XVIe - XIXe siècles).Timbre-Praxis und Opernparodie im Europa des 16. bis 19. Jahrhunderts

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Buch

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2014. 2014

388 S.

In englischer Sprache

Olms. ISBN 978-3-487-15072-7

Format (B x L): 17 x 24 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Musikwissenschaftliche Publikationen; 40

Produktbeschreibung

In den Beiträgen des vorliegenden Buchs werden Aspekte der Timbres und der Opernparodie im europäischen Kontext untersucht, die bisher nicht im Blickfeld standen. Dabei kommen komparatistische, musikwissenschaftliche und literaturwissenschaftliche Methoden zum Einsatz. Es geht insbesondere um die Wiederverwendung von Melodien im Italien der Gegenreformation, im spanischen und holländischen Theater, in der ballad opéra in England, um die sehr individuelle Timbre-Auswahl französischer Autoren in ihren Chansons und Opéras-comiques und die Übernahme und Adaption französischer Vaudeville-Stücke in Deutschland. Die Timbres spielen auch in der dramatischen Opernparodie Pariser Bühnen und der Marionetten- und Privattheater eine zentrale Rolle.
Die Untersuchung von Stücken, die gattungsmäßig kaum einzuordnen sind, wirft ein unerwartetes Licht auf die Rezeption von Opern und vokalen Stücken daraus. Als Vaudevilles gelangen sie auf die Bühnen der Sprechtheater und als Cantiques spirituels in den Bereich des religiösen Brauchtums.
Die vielfältigen Formen der Übernahme erweisen die Parodie als emblematisches Phänomen einer lebendigen und durchlässigen Kultur, in der der gegenseitige Austausch zwischen den Ländern und Regionen, den Bühnen, dem Salon, dem bürgerlichen Haus, den kirchlichen und pädagogischen Institutionen und damit zwischen der hohen und niedrigen gesellschaftlichen Sphäre, der mündlichen und schriftlichen Kultur sowie dem weltlichen und religiösen Bereich außerordentlich intensiv war.

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