Ankündigung Erscheint vsl. September 2020 Abbildung von Schneeberger | Handeln mit Dichtung | 2020 | Literarische Performativität i... | 63

Schneeberger

Handeln mit Dichtung

Literarische Performativität in der altisländischen 'Prosa-Edda'

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2020. Buch. 200 S. Softcover

Francke. ISBN 978-3-7720-8672-4

Das Werk ist Teil der Reihe: Beiträge zur Nordischen Philologie; 63

Produktbeschreibung

Die Prosa-Edda ist der wichtigste sprach- und dichtungstheoretische Text des skandinavischen Mittelalters. Sie wird in diesem Band einer ganzheitlichen und systematischen Lektüre unterzogen und als Form kultureller Sinnstiftung gelesen. Ausgangspunkt der Lektüre ist die Leitthese, dass die Prosa-Edda nicht nur ein Lehrwerk für skaldische Dichtung ist, sondern sich umfassend und mit einem sprach- und medientheoretischen Ansatz für Sprache, Erzählen und Dichtung interessiert.
Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht Codex Upsaliensis DG 11 4to (ca. 1300). Die Zusammenstellung verschiedenster medialer Phänomene machen die Edda-Version in dieser Handschrift so einzigartig: Neben den bekannten Texten finden sich genealogische Listen, grammatische Diagramme und Bilder, die alle Organisationsformen von Wissen darstellen, die bisher noch ungenügend in eine Lektüre der Prosa-Edda eingeflossen sind.
Eine solche Lektüre der vielfältigen Inhalte von Codex Upsaliensis wird durch den Theorieansatz der literarischen Performativität systematisiert. Dieser Diskurs ist in der skandinavistischen Mediävistik bislang noch nicht sehr bekannt. Er bietet jedoch ein theoretisches Begriffsinventar, das über mediale Grenzen hinweg anwendbar ist und sich für die Lektüre der Prosa-Edda als sehr produktiv erweist.

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