Erschienen: 31.05.2017 Abbildung von Schnaubert | WEIMARS STADTBILD - Stadtplan Weimar 1784 und 1909 | 2., Reprint von 1909 | 2017 | Straßennamen von 1784, Geschic...

Schnaubert

WEIMARS STADTBILD - Stadtplan Weimar 1784 und 1909

Straßennamen von 1784, Geschichte bis 1828 - Weimar zur Zeit von Johann Wolfgang von Goethe

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2., Reprint von 1909 2017. Buch. 72 S. Ringheftung. Softcover

Rockstuhl Verlag. ISBN 978-3-95966-225-3

Format (B x L): 21.2 x 30.2 cm

Gewicht: 438 g

Produktbeschreibung

RINGBUCH, Autor Guido Schnaubert, Reprint von 1909, 72 Seiten mit 12 Abbildungen, 2 Karten vergrößert dargestellt. Beschrieben und erzählt nebst historischen biographischen Notizen von Guido Schnaubert (1841-1915) und die Karten Karte "Plan von der Fürstlich. Saechsischen Residenz Stadt Weimar" - 1784 (gemessen 1782) von Franz Ludwig Güssefeld sowie einem Stadtplan von 1909. Vorwort Das nachstehende Werkchen ist veranlaßt worden, durch das Erscheinen des vom Lehrer K. Trautermann-Daasdorf a. B. bei Dietsch & Brückner in Weimar in diesem Jahre herausgegebenen Güssefeldschen Stadtplanes von Weimar aus dem Jahre 1784. Die Genannten haben es sich zum Verdienst gemacht, den Plan, der zwar bereits in Archiven, Bibliotheken und bei verschiedenen Behörden des Landes sich vorfindet, dem Publikum derart zugänglich zu machen, daß derselbe in Fünffarbendruck, mehreremal vergrößert und in der Größe der einer Schulwandkarte hergestellt ist. Da die Vergrößerung auf photographischem Wege stattgefunden, so ist dieselbe das genaue Abbild des Originals. Zunächst ist dieser Plan für Schulen und öffentliche Anstalten bestimmt und nur in einer beschränkten Anzahl von Exemplaren gedruckt worden; er wird gewiß eine freundliche Aufnahme finden, umsomehr, als er recht gefällig ausgestattet ist und infolgedessen eine hübsche Wandzierde bildet, weit mehr aber wird es beim Unterricht der vaterländischen Landes- und Heimatskunde ein treffliches Anschauungsmittel abgeben: die Schüler an der Hand desselben mit den Stätten bekannt zu machen, die in der weimarischen Geschichte eine historische Bedeutung haben. Die Anschaffung dieser Karte ist daher zu Unterrichtszwecken und für diejenigen, die sich für die weimarische Vaterlandsgeschichte interessieren angelegentlichst zu empfehlen. Das Stadtbild von 1782/84, war ein ganz anderes als das der Jetztzeit. Noch hinderten die Befestigungsmauern der Stadt die Entwicklung nach außen hin. Die Altstadt - das jetzige Jakobsviertel, aber auch da nur in den alten Straßenzügen - ist zwar im Ganzen unverändert geblieben, doch wo jetzt lange Straßen mit ansehnlichen Häuserbauten sich hinziehen, war zu jener Zeit freies und unbebautes Feld. Der ganze westliche Teil der jetzigen Stadt mit der Abgrenzung des Karlsplatzes und der Marienstraße war wenig bebaut, der Park nur auf den "Wälschen Garten" und den "Stern" beschränkt; der Fürstenplatz, die Reithauswiese, das Schloß mit seinem Ringgraben und dem Küchenteiche, zeigt ein ganz anderes Bild, als wie jetzt usw. Vergleicht man den alten Stadtplan mit dem derzeitigen, so kostet es viel Mühe - hat man nicht einen Führer zur Hand - sich, trotzt manchmal guter Lokalkenntnis, auf dem alten Plan zurecht zu finden. Verfasser dieses hat es nun für angemessen erachtet, zu dem alten Güssefeldschen Plan den nachstehenden Kommentar zu schreiben,. Derselbe beschränkt sich aber nicht darauf, auf Grund eigener Anschauung und des neuesten Adreßbuches von Weimar die früher bestandenen und zum Teil noch bestehenden Stätten, Gebäude, Mauern und Gassen nach ihrem Standort genauest zu beschreiben, sondern er gibt auch die an diese Baulichkeiten und sonst sich anknüpfenden historischen Ereignisse und Daten in kurzen Zügen an. Benutzt sind hierbei - unter tunlichster Vergleichung der bestehenden Angaben - die Schriften derer, die über Weimar schon ausführliches geschrieben, ohne aber mehr als notwendig in dieselben einzugehen, wie Gräbner, von Biedenfeld, Schöll, Kronfeld, Müller, Kuh, Habbicht, Lämmerhirt und älterer Schriftsteller. Das vorliegende Werk soll daher, was ausdrücklich betont wird, nicht ein Geschichtswerk sein, sondern ein einfacher, aber sicherer Führer, an der Hand dessen und der zum Vergleich beigegebenen Karten, die demselben in kleinerem Maßstabe angefügt sind, man in der Lage ist, sich nötigenfalls auch an Ort und Stelle zu orientieren. Von Goethes Gartenhaus anfangend, nach Norden sich zuwendend, beschreibt der Führer zunächst die äußere Umgebung der Stadt, wendet sich dann der alten Stadt, dem Jakobsviertel zu, gibt eine Beschreibung der Stadtmauer und der in derselben befindlichen Tore und geht dann auf das Innere der Stadt über. Nach diesen ist der Führer in besondere Abteilungen gebracht und die betreffenden Straßen und Gebäude durch stärkere Schrift auf den betreffenden Seiten besonders hervorgehoben. Ein kurze Geschichte Weimars nebst Angebe der die Stadt betreffenden besonderen Ereignisse ist dem Werkchen im Anhang beigegeben. Möge das kleine Werk sein was es sein soll: ein Führer in den alten historischen Gassen und Winkeln der Stadt, der ehemaligen Stätte der Großen in seiner Glanzzeit. Auch möge es voll und ganz erfüllen, beizutragen zu den Bausteinen altweimarischer Geschichte. Weimar, im April 1909. Der Verfasser. Einteilung Äußere Umgebung der Stadt um das Jahr 1784 Straßen und Plätze der Altstadt - das Jakobsviertel um das Jahr 1784 Tore und Stadtmauern um das Jahr 1784 Das Innere der Stadt um das Jahr 1784 Geschichtliches von Weimar bis zum Jahre 1828, dem Tode des Großherzogs Carl August

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