Erschienen: 31.12.2012 Abbildung von Schmidt | Ansätze zur Leistungserfassung im Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen in Deutschland | 2012 | Gesellschaftliche Anforderunge... | 17

Schmidt

Ansätze zur Leistungserfassung im Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen in Deutschland

Gesellschaftliche Anforderungen, hochschulspezifische Rahmenbedingungen und mögliche Evaluationskonzepte

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2012. Buch. 366 S. 40 s/w-Abbildungen. Softcover

Kovac. ISBN 978-3-8300-6870-9

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 451 g

Produktbeschreibung

Wissenschaftliches Wissen und wissenschaftliche Verfahren durchdringen heute beinahe alle gesellschaftlichen Handlungsbereiche. Diese „Verwissenschaftlichung der Gesellschaft“ führt umgekehrt aber auch zu einer „Vergesellschaftung der Wissenschaft“. So sind insbesondere öffentlich finanzierte Hochschulen inzwischen mit umfangreichen gesellschaftlichen Anforderungen konfrontiert und aufgefordert, ihr spezifisches Leistungsvermögen in Forschung, Lehre und Transfer in vergleichenden Bewertungen unter Beweis zu stellen. Doch während sich die Hochschulen in den Bereichen Forschung und Lehre an solchen Leistungsbewertungen zumindest beteiligen und diese teilweise sogar mitgestalten, fehlen für den Wissens- und Technologietransfer bisher entsprechende Erfassungsansätze.

Die geringe Bereitschaft, sich mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen, liegt dabei nicht nur an der besonderen Subjekt- und Kontextabhängigkeit des Untersuchungsgegenstands, die für Transferprojekte sehr differenzierte Beurteilungen notwendig macht. Sie hat ihre Ursachen auch im unterschiedlichen Wissensverständnis der beteiligten Anspruchsgruppen. Indem hier immer wieder öffentliche Publizitätsanforderungen mit privatwirtschaftlichen Exklusivitätsansprüchen kollidieren, vollziehen sich viele Kooperationen im Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen in einem Graubereich, der für externe Leistungserfassungen kaum zugänglich ist.

Der Verfasser unternimmt daher den Versuch, die theoretischen Grundlagen und praktischen Rahmenbedingungen für innovationsorientierte Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verständlich zu machen. Im Rahmen qualitativer Experteninterviews werden darüber hinaus die relevanten Stakeholder hochschulnaher Transferprozesse identifiziert und deren spezifische Informationsinteressen herausgearbeitet. Anhand der so ermittelten Erfassungsanforderungen und -einschränkungen wird schließlich die Übertragbarkeit bestehender hochschulischer Evaluationskonzepte für den Transferbereich überprüft und für begrenzte Leistungserfassungen auf der Grundlage bereits vorhandener, verfügbarer und teilweise auch neu zu aggregierender Informationen geworben.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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