Gestohlen, abtransportiert, zurückgekehrt
Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau im Zweiten Weltkrieg
Böhlau Verlag
ISBN 978-3-412-51833-2
Standardpreis
Bibliografische Daten
Fachbuch
Buch. Hardcover
2020
ca. 160 s/w- und 47 farbige Abb.
Umfang: 454 S.
Format (B x L): 17.2 x 24.6 cm
Gewicht: 1235
Verlag: Böhlau Verlag
ISBN: 978-3-412-51833-2
Weiterführende bibliografische Daten
Das Werk ist Teil der Reihe: Studien zu kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern
Produktbeschreibung
Die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau mit ihren bedeutenden Beständen an Deutscher, Flämischer und Niederländischer Malerei existierte erst zwölf Jahre, als der Zweite Weltkrieg begann. Nach den einschneidenden Verlusten von Werken der Klassischen Moderne und des Bauhauses durch ihre Konfiszierung als "Entartete Kunst" 1937 folgten durch die Kriegsereignisse Verluste weit größeren Ausmaßes, darunter von Werken Albrecht Dürers, Lucas Cranachs d. Ä., Pieter Brueghels d. J. Sie wurden zerstört, gestohlen oder im Auslagerungsort Solvayhall bei Bernburg abtransportiert. Das Palais Reina, das Domizil der Dessauer Gemäldegalerie im Zentrum der Stadt, wurde bei dem Luftangriff am 28. Mai 1944 zerstört.
Der vorliegende Band stellt die Ergebnisse langjähriger Recherchen zu den Kriegsverlusten von Gemälden der Anhaltischen Gemäldegalerie vor. Er behandelt erstmals umfassend die Sicherungs- und Auslagerungsmaßnahmen während des Krieges im Kontext des nationalsozialistischen Kunstschutzes und der zentralen Anordnungen.sowie das Schicksal der Kunstwerke zum Kriegsende. Wie aktuell die Thematik nach wie vor ist, zeigt die Rückkehr von drei aus der Auslagerung in Solvayhall gestohlenen Gemälden im Jahr 2015 - 70 Jahre nach Kriegsende.
Autorinnen und Autoren
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