Erschienen: 04.05.2016 Abbildung von Schenuit / Fliedner | Morbides Denken | 1., 2016 | 2016 | 16/17

Schenuit / Fliedner

Morbides Denken

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1., 2016 2016. Buch. 236 S. Softcover

Schöningh. ISBN 978-3-506-78538-1

Gewicht: 423 g

Produktbeschreibung

Nicht weniger als die Verdrängung des Todes selbst scheint heute die Klage darüber und der wohlfeile Ruf nach einer neuen ars moriendi zur Plattitüde geronnen zu sein. Leben wir nicht längst in einer 'Kultur des Todes', wie sie Johannes Paul II. 1995 in seiner Enzyklika Evangelium vitae diagnostizierte?
Der Tod scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen, aus der einem tagtäglich das Schwadronieren der Ethiker und Technokraten über ein vorgeblich 'selbstbestimmtes Sterben', einen 'würdevollen Tod' und die medizinisch-gesellschaftliche Optimierung der 'Sterbehilfe' entgegenschallt.

Ob das morbide Denken in dieser Lage Symptom, Notlösung oder eine Möglichkeit ist, den Tod als Sehnsuchtsgestalt, als Moment der ultimativen Subversion und als großes 'Leinenlos' wiederzugewinnen, bleibt eine offene Frage. Klar ist nur: Das morbide Denken widerstrebt der ethischen Instrumentalisierung. Es hilft nicht, den Tod zu bewältigen, sondern fädelt sich in die Hinfälligkeit der menschlichen Existenz ein. Deshalb gebärdet es sich eher erotisch als weisheitlich. Es ist keine Lebenskunst, sondern eine Leidenschaft.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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