Erschienen: 29.02.2008 Abbildung von Scheffler | Kunsthaß im Grunde | 2008

Scheffler

Kunsthaß im Grunde

Über Melancholie bei Arthur Schopenhauer und deren Verwendung in Thomas Bernhards Prosa. Zugleich Diss. Freie Universität Berlin 2006

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2008. Buch. 309 S. 1 Illustration. Hardcover

Carl Winter. ISBN 978-3-8253-5413-8

Format (B x L): 13,5 x 21 cm

Produktbeschreibung

Zweifellos nehmen Thomas Bernhards Figuren die Welt als eine wahr, die besser nicht wäre - deshalb in ihm einen Freund der Schopenhauerschen Lehre zu vermuten, ist jedoch so wenig erstaunlich wie originell. Das Buch weist vielmehr die innere Nähe zwischen Schopenhauer und Bernhard an einer Figur nach, die wie ein Revenant Bernhards Leser begleitet: Es ist stets der geistig-künstlerisch tätige Mensch, der versucht, Negativität schöpferisch zu bewältigen. Damit bleibt Bernhard einem Konzept verbunden, das seinen Ursprung im antiken Melancholieverständnis findet: Danach ist die Melancholie nicht nur Ursache für seelisches Leiden, sondern auch Quelle der künstlerischen Schaffenskraft. Überdies ist die antike Melancholiediagnose das bislang übersehene Gravitationszentrum der Schopenhauerschen Philosophie. Die aristotelische 'Poetik' und Theophrasts 'Problem' XXX,1 sind deshalb die Referenzen für die Untersuchung der Schopenhauerschen Ästhetik und ihrer Anwendung bei Bernhard.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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