Erschienen: 31.03.2016 Abbildung von Schabert | The Eranos Movement | 2016 | A Story of Hermeneutics | 17

Schabert

The Eranos Movement

A Story of Hermeneutics

lieferbar (3-5 Tage)

Buch. Softcover

2016

202 S.

Königshausen & Neumann. ISBN 978-3-8260-5855-4

Format (B x L): 15,5 x 23,5 cm

Gewicht: 430 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Eranos; 17

Produktbeschreibung

Zwei “Eranos-Kreise” sind berühmt geworden: der für einige Jahre vor dem Ersten Weltkrieg in Heidelberg existierende Kreis, zu dem Max Weber und Ernst Troeltsch gehörten, und der 1933 in Ascona initiierte Kreis, aus dem die weithin bekannten klassischen „Eranos Tagungen“ hervorgingen. Bei diesen Tagungen traten führende Gelehrte aus allen Wissenschaften auf, wie Hellmut Wilhelm, Paul Tillich, Louis Massignon, C.G. Jung, Karl Kerényi, Viktor Weisskopf, Gershom Scholem, Shizuteru Ueda, in der ersten Zeit; Walter Haug, Annemarie Schimmel, George Steiner, Ilya Prigogine, Eric Voegelin, Moshe Idel, Antonio Panaino, David Carrasco, in späteren Jahren. Im zweiten Zyklus kamen zunehmend jüngere Wissenschaftler hinzu, die in ihr eigenes Arbeiten die Idee von Wissenschaft in der Form eines „Eranos“ – also einer Gesprächsgemeinschaft – aufgenommen und sich innovativ anverwandelt hatten. Diese der Eranos-Idee innewohnende Innovationskraft manifestiert sich auch in dem Band zum „Eranos Movement“.
Er zeigt zum ersten Mal die Verwobenheit der Eranos-Kreise mit der Wissenschaftswelt im 19. und 20. Jahrhundert, die sich um die von den Romantikern radikal neu gestellte Frage ausbildete: Wie erkenne ich Anderes (einen anderen Text, einen anderen Autor…)? Die moderne Hermeneutik wurde entwickelt, deren bedeutendster Repräsentant Friedrich Schleiermacher ist. Und mit ihr entstand das „Eranos Movement“, nämlich die gesellschaftliche Ausformung und Praxis der hermeneutischen Begegnung mit dem „Anderen“ (mit anderen Menschen, anderen Kulturen, anderen wissenschaftlichen Disziplinen). In der Beschäftigung mit den Eranos-Kreisen treten wir ein in das Zentrum der modernen Wissenschaftskultur. Wir erfahren Menschheit in dem Vielen, das sie empirisch, und in dem Einen, das sie geistig ist.

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