Erschienen: 09.02.2016 Abbildung von Wie viel Wissenschaft braucht der Naturschutz? | 1. Auflage | 2016 | beck-shop.de

Wie viel Wissenschaft braucht der Naturschutz?

Eine kritische Bestandsaufnahme

lieferbar, ca. 10 Tage

Buch. Softcover

2016

159 S

In deutscher und englischer Sprache

Pfeil, Dr. Friedrich. ISBN 978-3-89937-200-7

Format (B x L): 17.2 x 24.1 cm

Gewicht: 469 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Rundgespräche Forum Ökologie

Produktbeschreibung

In den letzten 50 Jahren ist der Naturschutz, und hier insbesondere der Artenschutz, zunehmend in der Gesetzgebung verankert worden. Trotz aller Schutzanstrengungen nimmt die Zahl der gefährdeten oder vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten jedoch weiter zu. Warum ist dies so? Gibt es Schwachstellen in der Gesetzgebung oder in der Praxis? Wo liegen die Gründe für gescheiterte oder uneffektive Maßnahmen? Welche Rolle spielt der Naturschutz, wenn eine Art wieder häufiger wird? Ausgehend von diesen Fragen beleuchtet das vorliegende Buch die Rolle der Wissenschaft für den Naturschutz. Es will aufzeigen, wo Forschungslücken bestehen, wie Artenschutz- und Naturschutzmaßnahmen wissenschaftlich besser als bisher begleitet werden können und wie der Informationsaustausch zwischen Wissenschaft und der Naturschutzpraxis in den zuständigen Fachbehörden verbessert werden kann. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Methoden zur Findung von Schlüsselfaktoren für bedrohte Arten und eine biogeografische Analyse der heute in Deutschland am strengsten geschützten Arten vorgestellt. Eine Betrachtung der historischen Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland und ein Beitrag zur Entscheidungsfindung im Naturschutz in Australien runden das Thema ab. Der Band enthält die überarbeiteten Vorträge und Diskussionen einer gleichnamigen Fachtagung, ergänzt mit einer Zusammenfassung sowie einem Schlagwort- und einem Artenverzeichnis. Das Forum Ökologie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften hofft, mit dem damaligen Rundgespräch und der jetzt vorliegenden Dokumentationen zu einer Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und behördlichem Naturschutz beizutragen. Das Buch richtet sich gleichermaßen an Fachleute wie an interessierte Laien. Organisator des Rundgesprächs: Prof. Dr. Wolfgang W. WEISSER Mit Beiträgen von: Prof. Dr. Heike FELDHAAR, Prof. Dr. Jürgen GEIST, Dr. David GIBBONS, Priv.-Doz. Dr. Jan Christian HABEL, Prof. Dr. Wolfgang HABER, Prof. Dr. Johannes KOLLMANN, Prof. Dr. Hugh POSSINGHAM, Prof. Dr. Josef H. REICHHOLF, Prof. Dr. Wolfgang W. WEISSER, Dr. Willy ZAHLHEIMER.

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