Erschienen: 31.10.2019 Abbildung von Roussety | Tatorte der Macht und Verführung | 1. Auflage | 2019 | beck-shop.de

Roussety

Tatorte der Macht und Verführung

Genies und Musen im Film

lieferbar, ca. 10 Tage

Buch. Softcover

2019

479 S

Königshausen & Neumann. ISBN 978-3-8260-6882-9

Format (B x L): 15.6 x 23.6 cm

Gewicht: 739 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Film - Medium - Diskurs

Produktbeschreibung

Die klassischen Bezeichnungen und Zuweisungen "Genie = männlich" und "Muse = weiblich" scheinen heute mehr denn je bei vielen Künstlerinnen einen Negativreflex auszulösen. Die Genie-Musen-Konstellation gründet auf mythische und medizinische Narrative, mit denen seit der Antike menschliche Schöpferkraft erklärt wird. Sie ist bis heute ein konstantes Motiv insbesondere in Künstlerbiographien geblieben und findet sich notorisch in Filmen wieder, in denen das Leben von Künstlern geschildert wird, sei der Plot fiktional entworfen oder an einer Biographie orientiert. Eingeschrieben sind dieser Konstellation immer auch Genderrollen und Machtverhältnisse. In der klassischen Ausprägung dient die weibliche Muse dem männlichen Genie. Denn nach wie vor dominieren, insbesondere in der Filmbranche, die männlichen Autoren, Produzenten und Regisseure. Die klassischen Rollenzuweisungen sind größtenteils auch am Set immer noch weit verbreitet: begehrenswerte Frau (Muse) vor, talentierter und genialer Mann (Genie) hinter der Kamera. Im Mittelpunkt des Buches steht die filmische Umsetzung des Künstlergenies und die der Muse. Dieses kaum erforschte Feld in der Filmgeschichte, das jedoch bewusst oder unbewusst von RegisseurInnen seit Anbeginn des Mediums Film immer wieder im Künstlerfilm als Motiv in Szene gesetzt wird, wird anhand bestehender Filmtheorien, Forschungsergebnisse und eigener Analysen dargestellt.

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