1848 und die Grundentlastung
Innsalz, Verlag
ISBN 978-3-903496-44-6
Standardpreis
Bibliografische Daten
Sachbuch
Buch. Hardcover
2025
mit zahlreichen Abbildungen.
Umfang: 158 S.
Format (B x L): 21.5 x 29.8 cm
Gewicht: 708
Verlag: Innsalz, Verlag
ISBN: 978-3-903496-44-6
Produktbeschreibung
In einer Fallstudie wird hier versucht in die Problematik der Aufhebung der Grundherrschaft und die Entlastung von Grund und Boden einzudringen. Während die Revolution seit März 1848 schon im Rollen war, wurde wenige Monate später im österreichischen Reichstag die Aufhebung der Erbuntertänigkeit beschlossen. Damit zeichnete sich das Ende eines Gesellschaftssystems ab, welches seit dem Mittelalter seine Gültigkeit hatte; Abgaben, Steuern, persönliche Dienstleistungen wurden aufgehoben, die bäuerliche Bevölkerung war nicht mehr der grundherrlichen Gerichtsbarkeit unterworfen. Die Grundherrschaften hatten bisher jedoch wichtige Aufgaben, wie die Führung der Urbare und Grundbücher und die Protokollierung aller vermögensrechtlich relevanten Vorgänge (Totfallabhandlung/Erbrechtssachen, Waisenbücher, Heirats-, Übergabe-, Ausgedinge-Verträge) in den "Protokollbüchern". Dieser bedeutende Einschnitt in die bisherige Ordnung umfasste wie oben schon erwähnt sehr viele Bereiche und wurde trotz der Komplexität in den wesentlichen Teilen nach wenigen Jahren abgeschlossen. Ziel dieser mikro-historischen Darstellung ist es, dieses Thema an Hand räumlich eng begrenzter Fälle, detailliert und verständlich darzustellen und so das Interesse für diesen sehr wichtigen Abschnitt in unserer gemeinsamen jüngeren Geschichte zu wecken.
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Innsalz, Verlag
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