Erschienen: 31.12.2001 Abbildung von Priddat | Le concert universel | 2001 | Die Physiokratie. Eine Transfo...

Priddat

Le concert universel

Die Physiokratie. Eine Transformationsphilosophie des 18. Jahrhunderts

lieferbar, ca. 10 Tage

2001. Taschenbuch. 203 S. Softcover

Metropolis-Verlag. ISBN 978-3-89518-325-6

Format (B x L): 13,5 x 20,8 cm

Produktbeschreibung

Die Physiokratie stellt einen eigenständigen Theoriekorpus dar, der die aristotelisch geprägte Tradition ökonomischen Denkens in Europa transformiert. Als ein solcher Zwitter war sie angreifbar. Aber sie öffnet den Diskurs über die Ökonomie als ein System, mit eigener Logik und Mechanik. Sie markiert den Beginn der Ökonomie als Wissenschaft, wenn auch mit Argumenten älterer Bauart. Das vorliegende Buch will dem auf verschiedene Weise auf die Spur kommen.
Es wird gezeigt, welche Häutungen die Ökonomie als neue Wissenschaft vollziehen musste, um ihrer alten, sie im Grunde erst noch prägenden Vorstellungswelt der abendländischen Ökonomik zu entrinnen. Die Entwicklung neuer Theorien geht einher mit der Dekonstruktion der alten.
Die Physiokratie bleibt ein misslungenes Experiment des 18. Jahrhunderts. Doch hat ihr Misslingen der Ökonomie entscheidende Impulse gegeben: als allgemeine Theorie aufzutreten und als systematisches Konzept der Reproduktion aller ihrer Glieder. Sie stand Modell für die Ökonomie als Modell.
h4Inhalt/h4 Die Physiokratie: Ein ökonomisches Konzept zwischen Antike und Moderne
Produktion und Natur: Frühe ökonomische Standards. Metaphysische Gründe der Physiokratie
»Wohldurchdachte Tafel der Prinzipien der politischen Ökonomie«
Übersetzung der »Table raisonnée des principes de l?économie politique« des Pierre-Samuel Du Pont de Nemours (1775)
Die Änderung der physiokratischen Konzeption 1775
Karl Friedrichs von Baden-Durlach »Abrégé« und Pierre-Samuel Du Ponts de Nemours »Table raisonnée«
Ist das laisser-faire-Prinzip ein Prinzip des Nicht-Handelns?
Über einen chinesischen Einfluß in Quesnays »Despotisme de la Chine« auf das physiokratische Denken
Gesetzhaftigkeit des Wohlergehens:

Physiokratische Ökonomie in Deutschland
Reichtum oder Tugend ?
Simonde de Sismondi als aristotelischer Physiokrat
Werner Sombart?s late economic thinking: back to physiocracy?
?l ?tLiteratur /dt ?tTextnachweise/dt /dl

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