Erschienen: 31.12.2002 Abbildung von Presch | Namen in Konfliktfeldern | 2002 | Wie Widersprüche in EigenNamen...

Presch

Namen in Konfliktfeldern

Wie Widersprüche in EigenNamen einwandern

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2002. Buch. VIII, 134 S. Softcover

Narr. ISBN 978-3-8233-5126-9

Format (B x L): 21 x 14,8 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Tübinger Beiträge zur Linguistik 460

Produktbeschreibung

Zur historischen Bedingtheit von Widersprüchen und Mehrdeutigkeiten in EigenNamen

Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, wie der Gebrauch von EigenNamen und Geschichte zusammenhängen. Zentrale These ist, daß Konflikte aus der Vorgeschichte des Namensgebungsaktes in Namen einwandern können und in ihrer Struktur erkennbar sind. Dies wird am Beispiel von Orts-, Staats- und PapstNamen illustriert. EigenNamen werden als bifunktional bestimmt: Sie identifizieren nicht nur, sie individualisieren zugleich. Für EigenNamen ist charakteristisch, daß sie insofern Bedeutung haben, als sie mit einzigartigen Merkmalen und Geschichten verbunden sind. Dabei ist weniger entscheidend, ob dieses Wissen tatsächlich zutrifft, als vielmehr, daß es als sozial geteilt vorausgeSetzt wird. In dieses Wissen können Widersprüche einwandern und es ändert sich, wenn individuelle Merkmale kollektiv vergessen werden und neue hinzukommen. Abschließend zeigt die Studie, daß auch in literarischen Texten gebrochene Namen eine motivische Funktion erhalten können.

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