Erschienen: 30.09.2003 Abbildung von Ott | Torso-Göttin Sprache | 2003

Ott

Torso-Göttin Sprache

Eugenio Montales Poetik im Medium seiner Lyrik

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2003. Buch. 319 S. Hardcover

Carl Winter. ISBN 978-3-8253-1597-9

Das Werk ist Teil der Reihe: Studia Romanica; 115

Produktbeschreibung

Eugenio Montale (1896-1981, Nobelpreis 1975) ist einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts - doch wurde sein Œuvre außerhalb Italiens nur bruchstückhaft rezipiert. Die hier vorliegende erste deutsche Monographie zum Gesamtwerk untersucht seine komplexe, ästhetisch schwer einzuordnende Vielschichtigkeit im Hinblick auf eine zentrale Thematik: die (gedichtimmanente) Sprachreflexion. Erstaunlicherweise wurde sie bisher kaum berücksichtigt - bietet sie doch den eigentlichen Schlüssel zum Verständnis von Montales Poetik. Im Medium der Sprachkritik wird, implizit und explizit, seine poetologische Entwicklung als kohärenter Prozeß faßbar. Sie eröffnet eine neue, unverwechselbar eigene Auffassung von Lyrik und ihrer Sprachlichkeit, die sich von einem zuvor in Italien dominanten, orphisch-euphorischen Wortkult distanziert. Montales Sprachskepsis erschöpft sich allerdings nicht im Stürzen herkömmlicher Dichter-Mythen. Jener drastische Sprachzerfall, den das Spätwerk diagnostiziert und gleichwohl in ironischer Simulation poetisch mitführt, wird zum Stimulans für ein spielerisch zersetzendes, enthüllend-verhüllendes Dichten, das noch in der Negation Sinnfragmente freisetzt.

Eugenio Montale (1896-1981, Nobelpreis 1975) ist einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts - doch wurde sein Œuvre außerhalb Italiens nur bruchstückhaft rezipiert. Die hier vorliegende erste deutsche Monographie zum Gesamtwerk untersucht seine ästhetisch schwer einzuordnende Vielschichtigkeit im Hinblick auf eine zentrale Thematik: die (gedichtimmanente) Sprachreflexion. Erstaunlicherweise wurde sie bisher kaum berücksichtigt - bietet sie doch den eigentlichen Schlüssel zum Verständnis von Montales Poetik. Im Medium der Sprachkritik wird, implizit und explizit, seine poetologische Entwicklung als kohärenter Prozeß faßbar. Sie eröffnet eine neue Auffassung von Lyrik und ihrer Sprachlichkeit, die sich von einem zuvor in Italien dominanten, orphisch-euphorischen Wortkult distanziert. Montales Sprachskepsis erschöpft sich allerdings nicht im Stürzen herkömmlicher Dichter-Mythen. Jener drastische Sprachzerfall, den das Spätwerk diagnostiziert, wird zum paradoxen Stimulans für ein spielerisch zersetzendes, enthüllend-verhüllendes Dichten, das noch in der Negation Sinnfragmente freisetzt.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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