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Olivetti

Analogie des Subjekts

2015. Buch. 312 S. Hardcover
Karl Alber Verlag ISBN 978-3-495-48611-5
Format (B x L): 13,9 x 21,4 cm
'Die These dieses Buches ist, dass ein Wesen des Menschseins nicht existiert. Ein solches Wesen ist ›eingebildet‹, und ohne eine derartige Einbildung wären das Sein und der Mensch einander nicht zugehörig. Auf diese Weise bringt man in gewissem Sinne das Ende der Ethik zum Ausdruck. Zugleich jedoch bringt man zum Ausdruck, dass die Ethik und nicht die Ontologie die erste oder vielmehr die
vorgängige Philosophie ist.' (Aus dem Vorwort) Inspiriert von Levinas, auf der Grundlage einer profunden Kenntnis der klassischen deutschen Philosophie (Kant, Fichte, Hegel, Jacobi) und in kritischer Auseinandersetzung mit der Diskursethik (Habermas, Apel), mit der Systemtheorie (Luhmann) und mit dem Seinsdenken (Heidegger) entwickelt Olivetti eine Konzeption von Intersubjektivität, welche die transzendentalphilosophische und die entwicklungspsychologische Perspektive auf die Konstitution von Intersubjektivität miteinander verbindet. Personale Subjektivität wird dabei verstanden als das Ergebnis einer 'Analogisierung' seitens eines Anderen (alter ego), dessen personale Subjektivität ihrerseits einer 'Analogisierung' zu verdanken ist, so dass sich die Konjugation von Existenz des Ich (sum), Präexistenz des Anderen bzw. des Du (prae-es) und Absenz der Gesellschaft bzw. des Man (abest) ergibt. Vor dem Hintergrund dieser wesentlich 'asymmetrischen' Konzeption von Intersubjektivität sind nicht nur Olivettis Thesen zur Ethik zu verstehen, sondern auch sein innovatives Verständnis des Verhältnisses zwischen Gesellschaft und Religion, das er in diesem Buch ebenfalls ausführlich darstellt.
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