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Oliveira-Mußmann

Stottern und Spontaneität

Therapie des Stotterns durch Restrukturierung des Sprechens und des kommunikativen Verhaltens mit dem Ziel der Rückgewinnung der Spontaneität.Beobachtungsstudie einer stationären Kurz-Therapie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
2007. Buch. 153 S. Softcover
Logos ISBN 978-3-8325-1654-3
Format (B x L): 14,5 x 21 cm
Therapeuten und stotternden Menschen stellen sich oft die Frage, wie sie Spontaneität beim Sprechen und kommunikativen Verhalten erreichen könnten. Dieses Ziel bleibt in der therapeutischen Praxis und Stotterforschung unberücksichtigt, da sich entweder an medizinischen Parametern orientiert wird oder auf Automatisierung bzw. Nachahmung von Sprechtechniken abgezielt wird. In diesem therapeutischen Kontext steht der Stotternde schließlich vor einem Dilemma: entweder setzt er therapeutisch instruierte Sprechtechniken oder Sprechstile und zur Folge die Überwachung des Sprechens ein u2013 oder er stottert. Ein spontanes Verhalten und spontane Sprachverwendung und damit in der Folge Autonomie von der Stottertherapie ist ausgeschlossen.
Auf dem Hintergrund dieses Problems wurde im Rahmen dieser Arbeit der Begriff der Spontaneität theoretisch erörtert und ein Therapiekonzept untersucht. Im Mittelpunkt steht die Perspektive der Betroffenen und deren Möglichkeiten, durch die Entwicklung eines kritischen Bewusstseins hinsichtlich der Funktion von Therapie Autonomie zu erlangen. Anschließend wird der Entwurf eines weiterentwickelten Konzeptes skizziert, das die theoretische Kategorie der Spontaneität, wie sie hier entwickelt wird, berücksichtigt.
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