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Olenschlager

Neue Erläuterung der Guldenen Bulle Kaysers Carls IV.

Aus den älteren Teutschen Geschichten und Gesezen zur Aufklärung des Staatsrechts mittlerer Zeiten als dem Grunde der heutigen Reichsverfassung
1., Aufl. (Reprint) 2008. Buch. CII, 708 S. Hardcover
Olms ISBN 978-3-487-13824-4
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Olenschlagers Neue Erläuterung der Guldenen Bulle Kaysers Carls des IV. aus dem Jahre 1766 ist das letzte der zahlreichen Erläuterungswerke der Goldenen Bulle vor dem Ende des Alten Reiches und zugleich das erste, in dem dieses berühmte Reichsgrundgesetz geschichtlich erläutert wurde. Sein Verfasser war Schöffe und Ratherr der Stadt Frankfurt am Main und hatte sich vor der Abfassung seiner Erläuterung intensiv mit der Verfassungsgeschichte des 14. Jahrhunderts beschäftigt. Er entstammte einer angesehenen Frankfurter Patrizierfamilie, die auch mit der Familie Goethes wohlbekannt war. Goethe sah in ihm einen väterlichen Freund, der ihm die Verfassung des Alten Reiches nahegebracht hatte und dem er in Dichtung und Wahrheit ein eindrucksvolles literarisches Denkmal gesetzt hat. Noch vor Karl Zeumers bekannter Monographie aus dem Jahre 1908 enthält Olenschlagers Werk den Versuch, die Entstehung der Goldenen Bulle aus der verfassungsgeschichtlichen Situation des 14. Jahrhunderts zu erklären und markiert damit den eigentlichen Beginn der verfassungsgeschichtlichen Erforschung dieses Fundamentalgesetzes des Alten Reiches. Das Buch selbst zählt heute zu den schwer erreichbaren bibliothekarischen Rara.
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