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Landrabbinate in Thüringen 1811-1871

Jüdische Schul- und Kultusreform unter staatlicher Regie
2003. Buch. X, 506 S. Hardcover
Böhlau Köln ISBN 978-3-412-11702-3
Format (B x L): 15,5 x 23 cm
Gewicht: 890 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Das Buch behandelt die Emanzipation der Juden in Thüringen genauer: in den beiden Herzogtümern Sachsen-Meiningen und Sachsen-Weimar-Eisenach. Das Landrabbinat war im 19. Jahrhundert eine staatliche Aufsichtsbehörde über die jüdische Religionsgemeinschaft und stand damit im Widerspruch zur traditionellen Autonomie der jüdischen Gemeinden. Konflikte waren damit vorprogrammiert. Die Studie verdeutlicht, wie die Regierungen im 19. Jahrhundert das Landrabbinat als Institution begründeten und instrumentalisierten, um in ihrem Sinne die Assimilation der Juden zu forcieren und damit eine Annäherung der jüdischen Minderheit an die christliche Gesellschaft in kultureller Hinsicht, Berufsstruktur, Schule und Kultus herbeizuführen. Dabei schreckte der Staat auch vor einem expliziten Religionszwang nicht zurück.
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