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Oeser

Popper, der Wiener Kreis und die Folgen

Die Grundlagendebatte der Wissenschaftstheorie
1. Auflage 2003. Buch. 248 S. Softcover
Facultas ISBN 978-3-85114-803-9
Format (B x L): 15 x 23 cm
Der Band beschreibt die Entstehung und Entwicklung der Wissenschaftstheorie zu einer eigenen und anerkannten wissenschaftlichen Disziplin.

Der Autor zeigt, dass ihre Anfänge in der Historisierung der Naturwissenschaften durch Whewell, Mach und Boltzmann zu finden sind. Die erste Systematisierung der grundlegenden Fragestellungen erfolgte in den bahnbrechenden Arbeiten des Wiener Kreises durch Schlick, Carnap und andere. Ihre volle Ausprägung erfuhr die Wissenschaftstheorie durch die Kritik des strengen Positivismus und die Uminterpretation der transzendenten Methode durch Karl Popper. In der Auseinandersetzung mit bzw. Fortsetzung von Popper sind auch die neueren Ansätze von Kuhn, Lakatos und Feyerabend zu sehen. Das Gemeinsame daran ist die Rückkehr zur Wissenschaftsgeschichte, wie sie bereits am Beginn des 20. Jahrhunderts in Wien von Mach und Boltzmann vertreten und vorweggenommen worden war.

Mit einem Schwerpunkt auf der historistischen und naturalistischen Konzeption versteht sich das Buch als Beitrag zur Rezeption der jüngsten Entwicklungsgeschichte der Wissenschaftstheorie.
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