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Ökologische Krise und Marktmechanismen

Umweltökonomie in evolutionärer Perspektive
Springer Book Archives
1994. Buch. 279 S.: 10 s/w-Abbildungen, Bibliographien. Softcover
VS Verlag für Sozialwissenschaften ISBN 978-3-531-12582-4
Gewicht: 469 g
Diese Arbeit untersucht die theoretischen Fundamente und moralphilosophischen Grundlagen umweltökonomischer Konzepte.Dabei wird im Rahmen einer evolutionären Betrachtung der Begriff des Preismechanismus diskutiert. Es zeigt sich, daß der Vorschlag, diesen in den Dienst eines ökologischen Strukturwandels zu stellen, zwar ernst genommen werden muß, die Realisierung einer ökologischen Marktwirtschaft beruht jedoch nicht alleine auf der Einhaltung gesetzlich festgelegter Grenzwerte, sondern setzt vielmehr soziale und ökonomische Lern- und Anpassungsprozesse voraus.Inwiefern umweltökonomische Ansätze wie Umweltsteuern und Zertifikate solche Flexibilisierungsprozesse fördern, kann mit einer rein ökonomischen Betrachtungsweise kaum adäquat diskutiert werden. Diese Arbeit schlägt hierzu einige theoretische Konzeptionen vor, welche eine rein ökonomische Betrachtungsweise zugleich relativieren und erweitern. Die Arbeit kommt zu dem Schluß, daß jene Lern- und Flexibilisierungseffekte, welche die Realisierung einer ökologischen Marktwirtschaft wesentlich erleichtern, am meisten durch Zertifikatlösungen gefördert werden.

Zielgruppe

Upper undergraduate

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Mitwirkende: Franco Furger

Franco Furger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung, Frankfurt/Main.