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Nurse

Inheritance, Contact, and Change in Two East African Language

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Taschenbuch. Softcover

277 S. Übers., zahlr. Tab., 1 Karte.

In englischer Sprache

Rüdiger Köppe. ISBN 978-3-89645-270-2

Format (B x L): 16 x 24 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Sprachkontakt in Afrika; 4

Produktbeschreibung

About AD 1600 two events took place which led to the linguistic phenomena described and analyzed in this book. In Eastern Kenya a small group of people speaking a Bantu language known as Daiso broke away from their parent group and migrated south along the coast into Tanzania to a new home, amidst new neighbors. Slightly further east, another migration, which had originally started in Ethiopia, finally halted along the Tana River: as a result, the Cushitic-speaking, cattle-herding, immigrant Oromo settled around the Ilwana, a long established, sedentary group speaking a second Bantu language.
As languages, both Daiso and Ilwana changed dramatically during the ensuing centuries, to the point where the later communities would have had trouble communicating with their linguistic forebears. Chapter 2 describes contemporary Daiso and compares it with what it probably looked like in AD 1600. It outlines the most salient linguistic changes, and analyzes the extent to which they derived from contact with its new neighbors. Chapter 3 does the same for Ilwana. Over 50% of the vocabulary of both languages has been replaced, new sounds have been added, and considerable change has occurred in the structure of the nominal, but especially of the verbal system. Certainly by late in the nineteenth century, possibly earlier, the changes were complete and two new languages had emerged.
The linguistic results and the very speed of the changes will be surprising to some and run counter to prevailing opinions. In a final chapter, therefore, the author examines other described cases of linguistic change in East Africa, and compares them to what happened to Daiso and Ilwana. The conclusion is that what occurred is not unusual and that changes of this nature and extent might happen to any language, given the appropriate circumstances.

Im ostafrikanischen Küstenraum (Kenia, Tansania) fanden zu Beginn des 17. Jahrhunderts zwei Wanderungsbewegungen statt. Zum einen spaltete sich eine kleine Bantu sprechende Volksgruppe, Daiso genannt, von ihrer angestammten Gemeinschaft in Ostkenia ab und wanderte südwärts die Küste entlang bis nach Tansania hinein, wo sie inmitten neuer Nachbarn eine Heimat fand. Zum anderen kam unwesentlich weiter östlich eine Migrationsbewegung, die ihre Anfänge in Äthiopien genommen hatte, am Tana River zum Stillstand. Im Gebiet der Ilwana, einer seit langem seßhaften Bantu-sprachigen Bevölkerungsgruppe, ließen sich Kuschitisch-sprachige Pastoralisten, die Oromo, nieder. Die daraus resultierenden Veränderungen in den Sprachen der betroffenen Ethnien werden in dieser Studie beschrieben und analysiert.
Sowohl die Sprache der Daiso als auch die der Ilwana änderte sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte derart, daß die späteren Sprachgemeinschaften Schwierigkeiten gehabt hätten, sich mit ihren Vorfahren zu verständigen. Im zweiten Kapitel wird das heutige Daiso beschrieben und mit der Sprache verglichen, die um 1600 herum als Kommunikationsmittel diente. Die herausragenden linguistischen Veränderungen werden umrissen, und untersucht, wie weit sie auf den Sprachkontakt mit ihren neuen Nachbarn zurückgehen. Dasselbe wird im dritten Kapitel für das Ilwana getan. Über 50% des Vokabulars beider Sprachen wurden ersetzt und das Lautinventar ergänzt. Ein beachtlicher Wandel fand in der Struktur des Nominal- und vor allem des Verbalsystems statt. Spätestens gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Entwicklung so weit fortgeschritten, daß zwei neue Sprachen entstanden waren.
Die Art der sprachlichen Veränderungen und die ungeheure Schnelligkeit, mit der sie stattfanden, mögen überraschen und der vorherrschenden Meinung entgegenstehen, aber der Autor untersucht im letzten Kapitel bereits beschriebene Fälle von Sprachwandel in Ostafrika und vergleicht sie mit dem, was mit den Sprachen Daiso und Ilwana geschehen ist. Daraus zieht er den Schluß, daß das Geschehene nicht bar jeder Parallelen ist und daß ein Sprachwandel dieser Art und diese

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