Erschienen: 06.06.2002 Abbildung von Nüberlin | Selbstkonzepte Jugendlicher und schulische Notenkonkurrenz | 2002 | 2002

Nüberlin

Selbstkonzepte Jugendlicher und schulische Notenkonkurrenz

Zur Entstehung von Selbstbildern Jugendlicher als kreative Anpassungsreaktionen auf schulische Anomien

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2002 2002. Buch. viii, 275 S. Bibliographien. Softcover

Centaurus Verlag & Media. ISBN 978-3-8255-0364-2

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 374 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Reihe Pädagogik

Produktbeschreibung

Das Buch entschlüsselt Grundstrukturen der Selbstbilder Jugendlicher. Der dazu entwickelte duale Anomieansatz unterscheidet sich von den gängigen Mustern der Jugendforschung, die das Verhalten und Selbstverständnis Jugendlicher oft nur als Entwicklungsdefizit und Abweichung von normativen Vorgaben beschreiben. Die Studie fragt zunächst nach den stukturellen Dilemmata in den Sozialisationsbedingungen Jugendlicher, die dann aus der Perspektive Jugendlicher nachvollzogen werden. Beide Zugänge erfassen ihr Selbstverständnis als "Anpassungsreaktionen". Mit diesem Vorgehen gelingt es nachzuweisen, wie das dominante Sozialisationsfeld der Schule die Schüler mit den Diskrepanzen zwischen den Bildungsversprechen und ihrer selektiven Erfüllung konfrontiert und überfordert. Daß die Notenkonkurrenz den Schülern ein instrumentelles Verhältnis zum Lernstoff aufdrängt, wird als Bildungsschranke aufgezeigt, aber auch als Motiv und Ausweg, die erfahrenen Deklassierungen 'kreativ' zu bewältigen. An empirischem Material werden schülertypische Strategien erfaßt, sozialmoralische Anerkennung jenseits der Noten zu erlangen, in deren Konsequenz Jugendliche ihre Selbstbilder zur Demonstration des "Wertes" ihrer Persönlichkeit inszenieren. Eine Beschreibung von Jugend(sub)kulturen (Fußballfans, Skinheads, Sprayer u.a.) belegt dies an deren Selbstdarstellungsritualen und Selbstdefinitionen. Am Ende bilanziert die Autorin Labilitäten und Widersprüche der gelebten Selbstkonstrukte. Die Studie könnte Sozial- wie Schulpädagogen oder Therapeuten, aber auch Schüler und Eltern zu einem neuen Verständnis des eigentümlichen Geltungsbedürfnisses Jugendlicher und seiner oft fragwürdigen Ausdrucksformen anregen - als Grundlage ihres Bezuges darauf.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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