Erschienen: 31.01.2009 Abbildung von Neumeyer | Die sozialmedizinische psychiatrisch-psychologische Begutachtung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens | 2009

Neumeyer

Die sozialmedizinische psychiatrisch-psychologische Begutachtung des erwerbsbezogenen Leistungsvermögens

Eine retrospektive Gutachtenanalyse unter Einbeziehung der juristischen Entscheidungen

lieferbar, ca. 10 Tage

2009. Buch. 308 S. 7 s/w-Abbildungen, 176 s/w-Tabelle. Softcover

Kovac. ISBN 978-3-8300-4187-0

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 386 g

Produktbeschreibung

In diesem Buch werden aktuelle theoretische Konzepte der Begutachtung psychischer Störungen, empirische Ergebnisse einer umfassenden Gutachtenanalyse psychiatrisch-psychologischer Sachverständiger sowie die Umsetzung der Ergebnisse in den juristischen Entscheidungen umfassend und im Zusammenhang dargestellt.

Im einführenden Theorieteil wird neben den aktuellen Grundlagen ärztlich-psychologischer Begutachtung ausführlich zum Aufbau psychiatrisch-psychologischer Sozialgerichtsgutachten einschließlich juristischer Grundlagen Stellung genommen. Relevante, häufig im Begutachtungsprozess diagnostizierte Störungsbilder (z. B. depressive Erkrankungen, somatoforme Störungen, Persönlichkeitsstörungen) werden vor dem Hintergrund möglicher Leistungseinschränkungen vorgestellt. Literaturrecherchen zu Vorhersagevariablen der beruflichen Wiedereingliederung und zur Gutachtenqualität runden das Kapitel ab.

Im empirischen Teil wird auf der Basis einer Analyse von 150 psychiatrisch-psychologischen Sozialgerichtsgutachten der Stellenwert psychologischer Nebenbegutachtungen untersucht. Vergleichbare Untersuchungen liegen bisher nicht vor.

Außerdem werden Unterschiede zwischen berenteten und nicht berenteten Gutachtenklienten hinsichtlich Einzelvariablen, testpsychologischen Leistungsparametern sowie klinischen Skalen herausgearbeitet.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Darstellung der Umsetzung der Sachverständigenempfehlungen in den juristischen Entscheidungen. An der aktuellen Literatur orientierte Untersuchungen zur Gutachtenqualität beschließen diesen Abschnitt.

Als zentrale Ergebnisse werden in der Diskussion Kriterienlisten herausgearbeitet, die eine psychologische Nebenbegutachtung sinnvoll erscheinen lassen sowie Vorhersagevariablen der Frühberentung.
Abschließend wird eine umfassende Checkliste zur Qualitätssicherung vorgestellt. Diese Erkenntnisse eignen sich als kritische Reflexion und Anregung für die eigene Begutachtungstätigkeit.

Das Werk verbindet Theorie und Praxis der sozialmedizinischen Begutachtung psychischer Störungen auf gelungene Weise. Damit eignet sich das Werk für Einsteiger (z. B. Studenten) als Einarbeitung in die Thematik und für alle am sozialmedizinischen Begutachtungsprozess beteiligten Experten (Ärzte, Psychologen, Juristen, Rentenversicherungsangestellte) als Nachschlagewerk und Einladung zum gegenseitigen Austausch.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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