Erschienen: 01.01.1998 Abbildung von Nachhaltigkeit in der ökonomischen Theorie | Neuausgabe | 1998

Nachhaltigkeit in der ökonomischen Theorie

Nachhaltigkeit in der ökonomischen Theorie

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Neuausgabe 1998. Taschenbuch. 364 S. Softcover

Metropolis-Verlag. ISBN 978-3-89518-994-4

Format (B x L): 13,5 x 20,8 cm

Produktbeschreibung

H4Inhalt/H4 ?L ?TGünter Vornholz: ?DDie neue Sicht der Nachhaltigkeit und die neoklassische Ressourcen- und Umweltökonomie ?THans G. Nutzinger: ?DNachhaltigkeit und Standardökonomik: komplementär oder substitutiv? ?TSylvie Geisendorf: ?DDie Umweltökonomische Gesamtrechnung als Grundlage einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik ?TRudi Kurz: ?DÙnternehmen und nachhaltige Entwicklung ?TJürgen Freimann: ?DÙmweltmanagement zwischen staatlicher Regulierung und Eigeninitiative ?TÅchim Lerch: ?DVerfügungsrechte und Umwelt. Zur Verbindung von Ökologischer Ökonomie und ökonomischer Theorie der Verfügungsrechte ?TSilke Gronemann und Ulrich Hampicke: ?DDie Monetarisierung der Natur - Möglichkeiten, Grenzen und Methoden ?TJürgen Meyerhoff: ?DOkonomische Bewertung biologischer Vielfalt - aufgezeigt an der Kosten-Nutzen-Analyse der Bundesverkehrswegeplanung ?TMichael Finus: ?Deine spieltheoretische Betrachtung internationaler Umweltprobleme. Eine Einführung ?TPeter Michaelis: ?Deffiziente schadstoffübergreifende Klimapolitik: Eine empirische Modellsimulation /DL H4editorial/H4 Die Beiträge des vorliegenden Jahrbuchs "Ökonomie und Gesellschaft" befassen sich in unterschiedlicher Weise und auf unterschiedlichen Ebenen mit einem Problemkreis, der in der allgemeinen Diskussion als "Umweltproblematik" oder "Ökologieproblematik" bezeichnet wird. Dabei werden diese Begriffe zum einen manchmal nahezu gleichbedeutend verwendet, mitunter wird damit aber auch eine begriffliche Unterscheidung angedeutet, der zufolge mit "Umwelt" die Vorstellung verbunden ist, daß das überkommene volks- und betriebswirtschaftliche Instrumentarium mehr oder weniger unverändert auf ein neues Gebiet - eben die Umwelt - angewendet und dementsprechend weiterentwickelt wird, während dem Begriff "Ökologie" bisweilen die Idee zugrunde liegt, es müßten grundsätzlich neue Analyseverfahren, Methoden und Instrumente jenseits traditioneller Ökonomik entwickelt und implementiert werden, um der fundamentalen Bedeutung der Natur als unverzichtbare Lebensgrundlage für heutige und künftige Generationen gerecht zu werden. Wie die meisten Beiträge des vorliegenden Bandes allerdings zeigen, hat sich in den letzten zehn Jahren jenseits ideologischer Grundsatzdispute eine gewisse Annäherung der Sichtweisen ergeben. Neoklassisch orientierte Umwelt- und Ressourcenökonomen akzeptieren zunehmend, daß das gewohnte ökonomische Instrumentarium der Modifikation und Weiterentwicklung bedarf, um den Spezifika der ökologischen Problematik mindestes ansatzweise gerecht zu werden, während umgekehrt ökologische Ökonomen in steigendem Maße Verfahren und Ergebnisse der "Mainstream Economics" übernommen und auf die spezifische ökologische Problematik hin weiterentwickelt haben. Der einleitende Beitrag von Günter Vornholz (Hannover) über "Die neue Sicht der Nachhaltigkeit und die neoklassische Ressourcen- und Umweltökonomie" betont zunächst einmal die Differenz zwischen traditioneller Umweltökonomik und der "neuen Sicht der Nachhaltigkeit", die vor allem die seit Ende der 80er Jahre entstandene "Ökologische Ökonomie" (Ecological Economics) in die Diskussion eingebracht hat. Im Anschluß an Herman Daly (1992) kann man vor allem die Betonung des "Ausmaßes" (scale) ökonomischer Aktivitäten als das Spezifische der Ökologischen Ökonomie betrachten, da hierbei die physischen Grenzen menschlicher Aktivitäten als gesonderte Problematik in das Blickfeld kommen und nicht einfach, wie in der traditionellen Neoklassik, als Problem zunehmender (Schatten-)Preise infolge des Erreichens natürlicher Beschränkungen behandelt werden. Vornholz diskutiert in seinem Beitrag zunächst verschiedene Konzepte von "Nachhaltigkeit", bevor er das von der Brundtland-Kommission 1987 definierte Leitbild der nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development) einer eingehenden Erörterung unterzieht. Dabei werden nicht nur die bereits in der Literatur der letzten zehn Jahre ausgiebig

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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