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Müller

Religion und Strafrecht - Christliche Einflüsse auf Normenbestand, Dogmatik und Argumentationsstrukturen des deutschen Strafrechts

2008. Buch. 292 S. Softcover
Logos ISBN 978-3-8325-1930-8
Format (B x L): 17 x 24 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Die Bedeutung des Themas "Religion und Recht" ist mit der viel besprochenen Renaissance der Religionen gestiegen, wobei -- neben einem zeitgeistabhängigen Interesse an spirituellen Aspekten des Christentums -- dem abendländischen Kulturkreis eher fremde Bekenntnisse wie Islam und Buddhismus besondere Aufmerksamkeit erfahren. Die Gesellschaften der westlichen Demokratien und insbesondere auch Deutschlands haben sich im 20. Jahrhundert unter anderem in Folge des Zuzugs muslimischer Migranten einerseits und der fortschreitenden Religionsferne der Stammbevölkerung andererseits weltanschaulich und religiös polarisiert. Ob vor diesem Hintergrund das von einer christlichen Rechtstradition geprägte deutsche Strafrecht heute noch gegenüber Angehörigen nichtchristlicher Religionen und Weltanschauungen Verbindlichkeit beanspruchen kann, ist nur eine der spannenden Fragen, denen in dieser Arbeit nachgegangen wird. Sie berührt Fragen der Rechtsphilosophie, des Strafrechts und der Rechtsgeschichte, beleuchtet aber auch der theologische und bioethische Aspekte. Das behandelte Thema "Religion und Strafrecht - Christliche Einflüsse auf Normenbestand, Dogmatik und Argumentationsstrukturen des deutschen Strafrechts" ist außerordentlich aktuell. Vorläuferstudien existieren jedoch kaum, so daß die Arbeit über weite Strecken Pioniercharakter hat.
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