Erschienen: 01.12.2012 Abbildung von Müller-Kissing | Ein Gräberfeld der Bronze- und Eisenzeit bei Hausen im Rhein-Main-Gebiet | 2012 | Eine chronologische Untersuchu...

Müller-Kissing

Ein Gräberfeld der Bronze- und Eisenzeit bei Hausen im Rhein-Main-Gebiet

Eine chronologische Untersuchung mit weitergehenden Studien zum Grabritus anhand von Streufunden

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2012. Buch. 106 S. Hardcover

VML Verlag Marie Leidorf. ISBN 978-3-86757-285-9

Format (B x L): 20.7 x 29.7 cm

Gewicht: 688 g

Produktbeschreibung

Das Rhein-Main-Gebiet ist ein Kommunikationsraum besonderer Art, in dem in verschiedenen Perioden süddeutsch-nordostbayerische Traditionen mit mittelrheinisch-hessischen Kulturgruppen zusammentrafen. Überregionale Verbindungen spiegeln sich dabei immer wieder vor allem im Grabbrauch. Die Untersuchung des Gräberfeldes von Hausen, Lkr. Offenbach, im Maintal erfolgte bereits 1972-1988 in kleinen Schnitten unter Hochwald, wurde jedoch so gut dokumentiert, daß nunmehr eine wissenschaftliche Bearbeitung problemlos möglich war. Es handelt sich um Bestattungen mit Keramik, Metallfunden und Textilien aus dem Jahrtausend von der Urnenfelderzeit bis zur Latènezeit im Bereich einer flachen Binnendüne, die einen stetigen Wandel von der Urnenfelder Kultur zur Hallstattzeit und eine eigenständige Formentwicklung in der jüngeren Eisenzeit erkennen lassen. An Grabtypen liegen Flachgräber sowie Grabhügel mit und ohne Steinkranz vor, die primäre und sekundäre Beisetzungen in Form von Körpergräbern, Urnengräbern und Brandschüttungsgräbern enthielten. Holzkohlekonzentrationen und Scherbenpflaster zeugen von urnenfelderzeitlichen Kulthandlungen im Bereich des Gräberfeldes. The Rhine-Main Area is a communication space of a special nature in which Southern German / North-Eastern Bavarian traditions met with Central Rhenish / Hessian cultural groups in different periods. Supra-regional contacts repeatedly were reflected by grave rites in particular. The investigation of the cemetery of Hausen, district Offenbach, in the Main Valley took place as early as 1972-88 in small trenches in a timber forest, but was so proficiently documented that a modern scholarly analysis could easily be carried out now. There were burials with pottery, metal finds, and textiles from the millennium between the Urnfield Culture and the Latène Period in the area of a land-locked sand dune. They displayed continuous change from the Urnfield Culture to the Hallstatt Period and an independent development of types in the Late Iron Age. With regard to grave types, there were flat graves as well as barrows with and without a stone circle which contained primary and secondary burials in the shape of inhumations and both urned and unseparated cremations. Concentrations of charcoal and sherd pavements attested Urnfield ritual acts within the cemetery area.

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