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Morscheiser-Niebergall

Die Anfänge Triers

im Kontext augusteischer Urbanisierungspolitik nördlich der Alpen
2009. Buch. 329 S. Hardcover
Harrassowitz ISBN 978-3-447-06086-8
Format (B x L): 17 x 24 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Trier/Augusta Treverorum ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Die erste Moselbrücke wird dendrochronologisch bereits in die Jahre 18/17 v. Chr. datiert und das rechtwinklige Insulasystem galt bislang als zeitgleich errichtet. Beides stützte die Annahme, dass Trier sogar die älteste Stadt Deutschlands sei. Bislang fehlte allerdings eine umfassende Analyse der archäologischen Zeugnisse, da nur Vorberichte und Überblickswerke publiziert waren. Ziel dieses Bandes ist es deshalb, den Prozess der Entstehung einer römischen Stadt in einer keltischen, agrarisch geprägten Kulturlandschaft anhand archäologischer Quellen
zu dokumentieren. Dazu werden zunächst die Befund und das Fundmaterial der ersten nachweisbaren römischen Besiedlung des eigentlichen Stadtareals vorgelegt. Daraus entsteht ein Bild der frühen Siedlungsentwicklung, das sich von den bisherigen Vorstellungen, besonders in Fragen der Chronologie, abhebt.

Da die Entwicklung Triers nicht losgelöst vom gesamten Stammesterritorium der Treverer, der Provinz Gallia Belgica sowie dem Rheingebiet zu betrachten ist, wird im Weiteren die Bedeutung und Funktion der Stadt im großräumigen Siedlungsgefüge der spätaugusteischen Zeit untersucht und in den Kontext einer römischen Urbanisierungspolitik gestellt.
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