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Citoyen Heine. Das Pariser Werk

Band 2: Poetik, Programmatik, Hermeneutik
2010. Buch. 430 S. Hardcover
Aisthesis ISBN 978-3-89528-775-6
Format (B x L): 14,5 x 20,5 cm
Gewicht: 630 g
Die zweibändige Studie kommentiert den Citoyen Heine und liest seine in der Metropole Paris, der Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, entstandenen Texte und Paratexte erstmals als ein geschlossenes, in sich stimmiges Werk, dem man nur dann gerecht werden kann, wenn man es in seinem Pariser Kontext betrachtet, dem es seinen historischen Rang, seine politische Brisanz und seine theoretische Virulenz verdankt.

Die einzelnen Teile der Studie sind miteinander verzahnt und reflektieren sich wechselseitig. Sie bilden ein einheitliches Ganzes. Während der erste Band in mentalitätsgeschichtlicher, diskursanalytischer und politiktheoretischer Absicht das Profil des republikanischen Schriftstellers bestimmt, untersucht der zweite mit den Mitteln der dichten Beschreibung die literarischen Gestaltungsprinzipien, die ästhetischen Formkräfte und die kompositorischen Strukturgesetze des Pariser Werks, das sich mit seinem ‚codex palimpsestus‘ als ein sprachliches Kunstwerk sui generis erweist.

Grundlage der Darstellung ist Heines doppelte Identität als deutscher Dichter und französischer Intellektueller: sein Selbstverständnis als europäischer Citoyen, der für die ‚causa republicana‘, die Sache der europäischen Freiheit, kämpft und das menschheitsgeschichtliche Programm des ‚ni Dieu, ni Maître‘ vertritt. Als Richtschnur hat ihm dabei jederzeit die für das Pariser Werk maßgebende Absicht gedient: die Ausbildung des servilen Deutschen zum mündigen Citoyen, die satirische, sarkastische, witzige, ironische, spöttische und pamphletistische Zersetzung des autoritären Charakters.

Zielgruppe

Literaturwissenschaftler, Studierende, Heine-Leser

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