Detailsuche

Morat

Von der Tat zur Gelassenheit

Konservatives Denken bei Martin Heidegger, Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger 1920-1960
2008. Buch. 592 S. Hardcover
Wallstein ISBN 978-3-8353-0140-5
Das Werk ist Teil der Reihe:
Eine quellennahe Untersuchung der intellektuellen Beziehung zwischen Martin Heidegger und den Brüdern Ernst und Friedrich Georg Jünger


Martin Heidegger und Ernst Jünger zählen noch immer zu den meist diskutierten deutschen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Daniel Morat untersucht erstmals detailliert und auf umfangreicher Quellenbasis die Einzelheiten ihrer intellektuellen Beziehung. Daß er auch den weniger bekannten Friedrich Georg Jünger in die Betrachtung aufnimmt und dessen zentrale Rolle im intellektuellen Austausch zwischen Heidegger und den beiden Brüdern Jünger herausarbeitet, schließt eine Wahrnehmungslücke.

Der Fokus der Untersuchung liegt auf der Bedeutung, die der politische und philosophische Radikalismus der 1920er und frühen 1930er Jahre und das zeitweilige nationalsozialistische Engagement für die weitere Entwicklung Heideggers und der Brüder Jünger hatte. Dabei zeigt sich, daß ihre Spätphilosophie der »Gelassenheit« als Reaktion auf ihre nationalistische und nationalsozialistische Vergangenheit und den Voluntarismus der »Tat« verstanden werden kann.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
48,00 €
inkl. MwSt.
Webcode: beck-shop.de/botlg
Daniel Morat, geb. 1973, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik, seit 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg »Generationengeschichte« an der Georg-August-Universität Göttingen. Veröffentlichungen u.a. zur Intellektuellengeschichte des 20. Jahrhunderts und zur Medien- und Kommunikationsgeschichte.