Erschienen: 31.12.2002 Abbildung von Mittag | Gendered Spaces | 2002

Mittag

Gendered Spaces

Wandel des 'Weiblichen' im englischen Diskurs der Frühen Neuzeit. Zugl. Habil.-Schr.

lieferbar (3-5 Tage)

2002. Buch. XII, 260 S. Softcover

Narr. ISBN 978-3-8233-5869-5

Format (B x L): 23 x 15,5 cm

Produktbeschreibung

Die Neuverortung der Geschlechter in der Frühen Neuzeit ist Teil von umfassenden Territorialisierungs- und Horizontalisierungstendenzen, die sich im Sinne essentieller Differenz auf neuentstehende Kategorien von Identität, Nation und Text auswirken. Die zu Beginn des 17. Jahrhunderts noch äußerst ambivalenten Metaphorisierungen des Geschlechts erfahren im Zuge der Neuen Wissenschaft, des Kolonialdiskurses und der literarischen Produktion eine Neudefinition und Homogenisierung, die sich auf die lebensweltlichen Bedingungen von Frauen auswirkt.

In den Werken Shakespeares, Miltons und Drydens ebenso wie in Pamphlet- und Reiseliteratur, in literaturkritischen und naturphilosophischen Texten, läßt sich ein Wandel nachvollziehen, der sich auch in extratextuellen kulturellen Praktiken, wie beispielsweise im crossdressing, manifestiert. Martina Mittags Buch begreift den frühneuzeitlichen Ikonoklasmus als medienbestimmten und -bestimmenden Prozeß, in dem Geschlechtsmetaphorik zum Instrument der Grenzziehung und damit zur Ausbildung von Machtstrukturen überhaupt dient.

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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