Erschienen: 31.08.2016 Abbildung von Michas / Schopper | Befestigungsanlagen zwischen Havel un Oder in Hoch- und Spätmittelalter | 1. Auflage | 2016 | beck-shop.de

Michas / Schopper

Befestigungsanlagen zwischen Havel un Oder in Hoch- und Spätmittelalter

Zusammenfassende Untersuchungen für das 12. bis 16. Jh. auf dem Barnim und dem Nordteltow

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Buch. Hardcover

2016

134 S.

In deutscher und englischer Sprache

VML Verlag Marie Leidorf. ISBN 978-3-86757-320-7

Format (B x L): 21.2 x 29.7 cm

Gewicht: 605 g

Produktbeschreibung

Anhand archäologischer, bauhistorischer, kartographischer und historischer Quellen wird ein Katalog von 225 Befestigungen in sechs Typen vorgelegt. Die Beziehungen deutscher Burgen zu slawischen Anlagen werden ebenso betrachtet wie die Kontinuität mittelalterlicher Höfe zu jüngeren adligen Wohnhöfen oder dörfliche und bäuerliche Befestigungen. In der ersten Phase der Ostsiedlung spielten Burgen der Askanier und Wettiner, die von ca. 1150-1200 slawische Niederungsburgen [Typ 1] übernahmen, die Hauptrolle. In der zweiten Stufe ab 1200 entstanden Burgen mit hohem Ausbaugrad [2], häufig auf Anhöhen, die im 13. Jh. in Stein oder später Ziegel ausgebaut wurden. Kleine Befestigungen [3] finden sich nach 1200 v. a. im östlichen [Turmhügelburgen] und südöstlichen [Viereckwälle] Barnim. Der häufig erwähnte, aber selten nachweisbare Typ 4 [befestigte Höfe] ist z. B. durch repräsentative Plankenzäune und Fachwerktürme greifbar. Dorfbefestigungen [5] markierten mit Palisade, Wall und Graben den Rechtsbereich und schützen vor Raubtieren und dem Entlaufen von Nutztieren. Im Spätmittelalter entstanden Landwehren [6], [Wall-Hecken]Graben-Hecken, die Raubzüge bei Fehden behinderten. On the basis of archaeological, architectural, cartographical, and historical evidence a catalogue of 225 fortifications of six types has been compiled. The relations of German castles to Slavic strongholds are considered, as are the continuity from Medieval farmsteads to later mansions of the gentry, village fortifications, and rural strongholds. In the initial phase of eastward expansion, the castles of the houses of Ascania and Wettin, who took over Slavic lowland forts [type 1] from ca. A.D. 1150-1200, played the leading part. In the 2nd phase after 1200 highly elaborate castles were built, mainly on hilltops [2], and changed into stone or later brick in the 13th century. Small fortifications [3] concentrated in the eastern [motte type] and south-eastern Barnim region [square earthworks] after A.D. 1200. The frequently mentioned but rarely documented type 4 [fortified farmsteads] is attested e. g. by representative plank fences and timber framed towers. Village fortifications [5] of palisade, bank, and ditch designated juridical spheres, protected against predators, and prevented cattle going astray. In the Late Middle Ages linear earthworks [6] of ditch and hedge [+/- bank] hindered raids in the context of feuds.

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