Erschienen: 31.12.2002 Abbildung von Meyer-Siebert / Merkens / Nowak / Rego Diaz | Die Unruhe des Denkens nutzen | 2002 | Erneuerung emanzipatorischer S... | 290

Meyer-Siebert / Merkens / Nowak / Rego Diaz

Die Unruhe des Denkens nutzen

Erneuerung emanzipatorischer Standpunkte im Neoliberalismus

lieferbar, ca. 10 Tage

2002. Buch. 288 S. Softcover

Argument. ISBN 978-3-88619-290-8

Format (B x L): 21 x 13,5 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Argument Sonderband; 290

Produktbeschreibung

Die neoliberalen Umbrüche stellen sich aus Sicht der Einzelnen äußerst widersprüchlich dar: Die alltägliche Anrufung, eigene Arbeits- und Lebensweisen selbstbestimmt und kreativ zu entwerfen, geht einher mit der Anforderung, alle persönlichen Ressourcen an dem Ziel auszurichten, sich erfolgreich in Konkurrenzverhältnissen zu behaupten. Individuelle Selbstbestimmung und Emanzipation werden angeregt und aufgewertet, historisch errungene Formen von Solidarität zugleich aufgehoben und entwertet.
Die Herausbildung neuer Subjektivitäten und die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse sind eine Herausforderung an die wissenschaftliche Kritik, sich zu erneuern, um eingreifend und anregend neue emanzipatorische Politiken mitzugestalten. In diesem Sinne haben sich Forschende und politisch Aktive aus dem Umfeld von Frigga Haug zusammengefunden, um in Anknüpfung an gemeinsame Forschungskonzepte die Erneuerung von Begriffen, Standpunkten, Methoden und Politiken zu verhandeln.
Aus dem Inhalt:
- Lehren und Lernen
- Das Kapital und die Umwälzung der Regelungsverhältnisse
- man kann nicht immer kreativ sein. man muss kreativ sein. Verführungen der Internet-Arbeit
- Gender Mainstreaming - Herausforderung für eingreifendes Denken in der Genderforschung
- Überlegungen zu einer Funktionskritik des Identitätskonzepts
- Zwischen Patriarchat und Vermarktung. Versuch einer Analyse aus feministischer Sicht
- Geschlecht, Wissen und Gesellschaft
- Bildung und Herrschaft, Bildung und Emanzipation
- Neoliberalismus, passive Revolution und Umbau des Bildungswesens
- Lola rennt. neue Subjektkonstruktionen von Frauen? eine kulturtheoretische Filmanalyse
- Verwandtschaft oder das Ende der Menschheit
- roots. Weshalb sollten wir ein Recht darauf haben zu wissen, von wem wir abstammen?
- Kollektive Erinnerungsarbeit mit Schülerinnen - Erfahrungen mit dem Methodentransfer

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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