Erschienen: 28.04.2006 Abbildung von Menke / Waldmann / Wirtz | Kulturelle Vielfalt - Diskurs um die Demokratie | 2006

Menke / Waldmann / Wirtz

Kulturelle Vielfalt - Diskurs um die Demokratie

Politische Bildung in der mulltiethnischen Gesellschaft

lieferbar (3-5 Tage)

2006. Buch. 336 S

Wochenschau. ISBN 978-3-89974-222-0

Format (B x L): 13,8 x 21 cm

Das Werk ist Teil der Reihe: Politik und Bildung; 42

Produktbeschreibung

In Deutschland leben Menschen unterschiedlicher religiöser Orientierungen und kulturell-ethnischer Herkunft. Wie kann angesichts divergierender Wertorientierungen und politisch-kultureller Erfahrungen ein friedliches Zusammenleben im demokratischen Rechtsstaat gelin-gen? Welchen Beitrag kann die außerschulische politische Jugendbildung hierzu leisten? - Diese Fragen waren Ausgangspunkt des Projekts „Demokratie, Kulturen und Religionen“, das drei bundesweite Trägergruppen der politischen Jugendbildung über zwei Jahre durchführten.
Der Band stellt die Ergebnisse des Projektes vor. Er vereinigt wissenschaftliche Expertisen zur politischen Dimension des Islam und Erfahrungsberichte zu unterschiedlichen Ansätzen politischer Bildung.

Aus dem Inhalt:

Islam und Religionsfreiheit
Das Geschlechterverhältnis im Islam
Die Gewaltenteilung in islamischen Gesellschaften
Quellen des Rechts im Islam
Islam und Gewalt
Identität als produktives Spannungsfeld in der Bildungsarbeit
Menschenrechtsdiskurs – eine laizistische Alternative zum interreligiösen Diskurs?
Zur Rolle von Religion und Kirchen im politischen Diskurs

Inhaltsverzeichnis:

Geleitwort der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
Vorwort

Barbara Menke, Jens Schmidt, Klaus Waldmann, Peter Wirtz: Demokratie, Kulturen und Religionen. Idee, Design und Erfahrungen eines Projekts politischer Bildung

Jeanette Jouili, Nikola Tietze: „Kein Zwang in der Religion“ Islamische Perspektiven auf die Religionsfreiheit

Levent Tezcan: Islam und die Trennung von Staat und Religion

Katja Niethammer: Islam und Partizipation

Sabiha El-Zayat: Das Geschlechterverhältnis im Islam

Korkut Bugday: Islam und Gerechtigkeit. Quellen des Rechts im Islam

Jochen Hippler: Islam und Gewalt

Gottfried Müller: Islamische Tradition und europäische Moderne in Staatsstruktur, Verwaltung und Recht: Zum Problem der Gewaltenteilung in islamischen Gesellschaften

Faruk Sen: Islam in Deutschland. Toleranz und Dialogbereitschaft

Tarek Badawia: Kulturopfer oder Kulturretter? – Muslimische Jugendliche im Rollenkonflikt fremder Vertrautheit

Peter Wirtz: Demokratie, Kulturen und Religionen – Konzepte und Erfahrungen aus Kursen der politischen Jugendbildung

Annette Lorke: Aus der Szene, in die Szene

Claudia Vogt: Bunte Republik Deutschland

Elke Wilhelm: (Kulturelle) Identität Jugendlicher im großstädtischen Raum

Elzbieta Szczebak: Am Anfang war der Islam? Studientage zum interkulturellen Dialog für SchülerInnengruppen

Regina Kastner, Hartmut Hendrich: Interkulturelle MittlerInnen

Jens Schmidt: Identität als produktives Spannungsfeld in der Bildungsarbeit mit jungen MigrantInnen: Ansätze und Erfahrungen mit dem Themendreieck Geschlecht – Kultur – Religion im Seminarkonzept „Crosslines“

Margrit Frölich: Verständigung statt Diskriminierung. Abrahamisches Jugendforum für Religion, Alltag, Politik und Kultur

Martin Kaiser: Deutschland, Europa und der Nahe Osten. Im Überschneidungsfeld von interkulturellem Lernen und interreligiösem Dialog

Uwe Rossbach: Menschenrechtsdiskurs – eine laizistische Alternative zum interreligiösen Diskurs? Die Arbeit von Arbeit und Leben Thüringen im Projekt DeKuRel

Susanne Benzler: Interkulturelle Jugendbildung ohne Kulturalismus. Außerschulische Bildungsarbeit mit Haupt- und Berufsschüler/innen

Detlef Herbers: Zur Rolle von Religion und Kirchen im politischen Diskurs um politische Grundwerte

Auswahlbibliographie

Autorinnen und Autoren
Projektmitglieder

Gesamtwerk

Die 8. Auflage ist wieder auf sechs Bände angelegt. Darin finden sich übersichtlich und in systematischer Gliederung Vertragsmuster aus der Feder erfahrener Experten. Jedem dieser Muster folgen Anmerkungen, mit denen der dem Vertragsentwurf zu Grunde liegende Sachverhalt und die Gründe für die Wahl des spezifischen Formulars erläutert werden.

Autoren

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