Erschienen: 31.07.2010 Abbildung von Men / Heilmann / Schneidermann | Ich glaube – Gespräche über das Nicänisch-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis | 2010 | 13

Men / Heilmann / Schneidermann

Ich glaube – Gespräche über das Nicänisch-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis

vergriffen, kein Nachdruck

58,00 €

inkl. Mwst.

2010. Buch. 138 S. Softcover

Kovac. ISBN 978-3-8300-5223-4

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 182 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Schriften zur Praktischen Theologie; 13

Produktbeschreibung

Dieses Buch ist eine Darlegung des Nicänisch-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses durch den russischen orthodoxen Geistlichen Alexander Men (1935-1990). Es ist aus einer Reihe von Lektionen entstanden, die Alexander Men 1990 in Moskau gehalten hat. Das Nicäno-Konstantinopolitanum ist eines der grundlegenden Dokumente der christlichen Kirche in Ost und West. Auf dem ersten ökumenischen Konzil im Jahre 325 in Nicäa wurde ein kurzes Glaubensbekenntnis festgelegt, welches ein in die Kirche Eintretender beim Taufritual aussprechen soll. Einige Ergänzungen zu diesem Glaubensbekenntnis wurden ein halbes Jahrhundert später hinzugefügt, im Jahre 381 auf dem Zweiten ökumenischen Konzil in Konstantinopel. Daher hat es seinen Doppelnamen "Das Nicänisch-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis". Kapitel für Kapitel erzählt, kommentiert und interpretiert der Autor die Aussagen des Glaubenbekenntnisses, und zwar in einem breiten historischen und kulturellen Kontext.

Alexander Men war ab den 1970er Jahren als großer und einflussreicher Missionar tätig, insbesondere in akademischen Kreisen und der Intelligenzija. Besonders während der „Perestrojka“ waren seine Aktivität und auch seine Popularität sehr groß. Er wurde Pfarrer an einer Kirche in der Stadt Puschkino in der Nähe von Moskau. Am 9. September 1990 wurde er auf dem Weg zum Gottesdienst in der Nähe von Moskau erschlagen. Dieser Mord ist bis heute nicht aufgeklärt, wobei die Täter in antisemitischen Kreisen und dem Geheimdienst zu vermuten sind. Dies konnte aber wegen starker Behinderung der Untersuchungen nicht bewiesen werden. Die Russische Kirche hat ihrem großen Sohn jüdischer Abstammung noch nicht die gebührende Ehre erwiesen.

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