Erschienen: 17.02.2011 Abbildung von Meinhardt | Fanatiker oder Heilige? | 2011 | Frühchristliche Mönche und das... | 909

Meinhardt

Fanatiker oder Heilige?

Frühchristliche Mönche und das Konzil zu Chalkedon

lieferbar (3-5 Tage)

2011. Buch. 369 S. Softcover

Peter Lang Frankfurt. ISBN 978-3-631-59935-8

Format (B x L): 14,8 x 21 cm

Gewicht: 500 g

Das Werk ist Teil der Reihe: Europäische Hochschulschriften; 909

Produktbeschreibung

Keineswegs sind Moenche und Nonnen nur eine Erscheinung des Mittelalters. Ausgehend von Einsiedlern und Kloestern in der aegyptischen und syrischen Wueste im 3. und 4. Jahrhundert breitete sich diese Bewegung rasch nach Westeuropa aus. Es ging ihr um ein konsequent christliches Leben, aber auch darum die Welt positiv zu gestalten, statt sie zu verneinen. Zudem wollte man gegenueber den Reichen und Maechtigen ein Zeichen setzen. Trotz dieser Ideale kamen auch Fanatismus und Eigennutz auf. Zur Zeit des Konzils zu Chalkedon (451) war das Moenchtum schon eine feste gesellschaftliche Groesse. Der Einfluss auf die Politik war gross, die Suche nach dem rechten christlichen Glauben verlief nicht immer friedlich. Randalierende und pruegelnde Moenche wurden im ostroemischen Reich zu einem Problem der inneren Sicherheit. Grund genug, dass Kirchenversammlungen, allen voran das Konzil zu Chalkedon sich dieser Probleme annahmen. Das Buch zeigt zunaechst, wie es zu dieser Entwicklung kam und schildert weiterhin, wie es durch Konzilsbeschluesse, Klosterregeln, insbesondere die Benediktregel, und Staatsgesetze gelang, diese Probleme zu loesen. Das nun in die Kirchenorganisation eingebundene Moenchtum wurde zu einer bis heute praegenden Kraft in Europa und darueber hinaus und konnte letztlich zu einem der Bewahrer des antiken Erbes werden.

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