Erschienen: 07.09.2018 Abbildung von Ludi / Ruoss | Zwang zur Freiheit | 1. Auflage | 2018 | beck-shop.de

Ludi / Ruoss / Schmitter

Zwang zur Freiheit

Krise und Neoliberalismus in der Schweiz

sofort lieferbar!

Buch. Hardcover

2018

288 S.

Chronos Verlag. ISBN 978-3-0340-1449-6

Format (B x L): 16.4 x 23.3 cm

Gewicht: 582 g

Produktbeschreibung

Seit der jüngsten Finanzkrise ist der Zauber des neoliberalen ­Projekts verflogen. Der Glaube an den Markt ist brüchig geworden, seine Hegemonie gilt nicht mehr als selbstverständlich. Gleichzeitig drängten sich mit neuer Vehemenz Fragen nach den Anfängen und dem Durchbruch des Neoliberalismus auf. Wie ist es dazu gekommen, dass Marktlogiken in immer weiteren ­Bereichen der institutionalisierten Politik, Lebenswelt und sozia­len Beziehungen sowie Identitätsvorstellungen zum zentralen Organisationsprinzip geworden sind? Ausgangspunkt für die Untersuchung dieser Fragen bilden histo­rische Krisenerfahrungen. Die Autor_innen verstehen sie als ­Bruchstellen, an denen sich neoliberale Reformvorschläge und Regulationsmechanismen angeboten und durchgesetzt haben - oder gescheitert sind. Sie erkunden dabei historiografisches ­Neuland und diskutieren, ob und inwiefern der geschilderte Wandel als neoliberal bezeichnet werden kann. Die Beiträge decken ein Themenspektrum ab, das von der ­Geschlech­­terpolitik über die Unternehmenskultur, die Agrar- und Sozialpolitik und die Arbeitswelt bis zu den Banken reicht. Als ­Akteur_innen und Schauplätze des Wandels fassen die einzelnen Kapitel Parteien und transnationale Planungsgremien, das ­Milieu der Alternativkultur, zivilgesellschaftliche Aktivist_innen und ­Verbände in den Blick.

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