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Karl Schiller (1911�1994)

Superminister Willy Brandts
2007. Buch. 403 S.: 17 s/w-Abbildungen.
J.H.W. Dietz ISBN 978-3-8012-4172-8
Gewicht: 814 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Karl Schiller war einer der bedeutendsten Wirtschaftspolitiker der Bundesrepublik. Ehemals Mitglied der NSDAP und wirtschaftswissenschaftlicher Berater der nationalsozialistischen Politik, legte der sozialdemokratische Professor eine rasante Nachkriegskarriere hin, wurde 1966 Wirtschaftsminister der Gro�en Koalition und 1969 Wirtschafts- und Finanzminister der sozialliberalen Regierung Willy Brandts. Mit diesem Buch liegt nun die erste Biographie �ber den ersten westdeutschen "Superminister" vor. Karl Schiller war ein Grenzg�nger zwischen den Welten. Als Professor f�r Volkswirtschaft zog es ihn immer wieder in die praktische Politik. Ende der 1960er Jahre avancierte er � Typus des k�hlen, sachbezogenen �konomen � kurzzeitig sogar zum popul�rsten Politiker der Bundesrepublik. Wie war das m�glich? Und wie kam es zum tiefen Sturz des "Superministers", der 1972 aus der Regierung austrat, der SPD den R�cken kehrte und sich im anschlie�enden Bundestagswahlkampf f�r die CDU engagierte? Erz�hlt wird von Schillers Freundschaft mit K�nstlern wie G�nter Grass, von der Rivalit�t zu seinem einstigen Studenten Helmut Schmidt, der sein Nachfolger im Kabinett Willy Brandts werden sollte. Mit Hilfe bislang unbekannter Quellen wird die Lebensgeschichte eines �berragenden �konomen und Politikers erz�hlt, in dem viele eine gro�e "Diva" der Bonner Politik sahen.
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Torben L�tjen geb. 1974, Dr. disc. pol., Politikwissenschaftler, Studium in G�ttingen, Caen und Berkeley, Mitarbeiter des DFG-Graduiertenkollegs "Freunde, G�nner, Getreue: Praxis und Semantik von Freundschaft und Patronage in historischer, anthropologischer und kulturvergleichender Perspektive" der Universit�t Freiburg.