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Lipsius / Disselkamp

Admiranda

Oder Wundergeschichte /Von der unaussprechlichen Macht /Herzlich= und Großmächtigkeit der Statt Rom /und Römischen Monarchey. Nicht allein Ihres Reichs und Kriegs=Macht halb /so sich zu Kriegs= und Friedenszeiten fast in alle Welt erstrecket. Sondern auch wegen ihres unsäglichen Einkommens /und desselbigen wol versehenen gebrauchs
Reprint 2007. Buch. LXXIII, 365 S. Hardcover
Olms ISBN 978-3-487-13416-1
Format (B x L): 12 x 20 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Die Admiranda, deren lateinische Originalversion 1598 erschien, beschreiben in vier Büchern Macht und Größe des römischen Kaiserreichs. Sie gehören zu Lipsius’ antiquarischen Abhandlungen und sind damit Teil einer frühneuzeitlichen Literatur vor allem zur römischen Antike, die erst in den vergangenen Jahren als bedeutendes Forschungsfeld wiederentdeckt worden ist.Aus der schier unüberschaubaren Vielzahl einschlägiger Traktate ragen die Admiranda deutlich heraus: Unter den Überblicksdarstellungen sind sie das literarisch bedeutendste, unter den übrigen antiquarischen Arbeiten aus der Feder von Lipsius das umfassendste Werk. Die Schrift rekonstruiert das alte Rom auf der Grundlage der antiken Quellen, um es den Zeitgenossen als Musterfall eines wohlorganisierten Staatswesens vor Augen führen. Auf diese Weise soll Rom zum Vorbild moderner Ordnungs- und Stabilisierungsanstrengungen in der Krisenzeit der Konfessionskriege werden. Im Einzelnen widmet sich Lipsius der Ausdehnung und der Wirtschaftsmacht des römischen Reichs – doch vor allem beschreibt er im umfangreichsten Buch die Stadt Rom selbst, die er suggestiv wiederauferstehen lässt. Der letzte Teil des Werks gilt den Tugenden der Römer und versteht sich als Appell an die Tugendhaltung der Zeitgenossen. Von der deutschen Übersetzung der Admiranda aus der Feder von Johann Valentin Andreae, haben sich nur wenige Exemplare erhalten.
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Von: link iconJustus Lipsius. Herausgegeben von: link iconMartin Disselkamp