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Linnenkohl

Die Wenden und die 'Slawen'genannten Völker

Sprachliche Widerlegung der These von den 'slawischen Völkern'
3., überarbeitete Auflage 2002. Buch. 88 S.: 2 s/w-Abbildungen. Softcover
Rita G. Fischer, Frankfurt/M. ISBN 978-3-8301-0361-5
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Vehement wehren sich die "Slawen" genannten Völker gegen ihre Einordnung in den Kreis der indogermanischen Völker und möchten sich von diesen möglichst weit distanzieren. Ein tieferer Einblick in die Geschichte offenbart jedoch, Osteuropa war um die Zeitenwende das Durchzugs- und Niederlassungsgebiet sehr vieler Germanenstämme. Infolgedessen kennzeichnet auch heute noch die "slawischen" Sprachen hinsichtlich der allgemeinen Grundbegriffe für die Verständigung eine auffallende Verwandtschaft insbesondere mit den nord- und mitteleuropäischen Sprachen der germanischen Völker. Außer bei den in der Neuzeit übernommenen Fremdwörtern bestehen kaum Hinweise auf die Ausdrucksformen der Westeuropäer. Die intensiven Einflüsse durch die griechisch-orthodoxe Kirche und die engen nachbarschaftlichen Kontakte mit den turk-tatarischen Volksstämmen haben die ursprünglichen Grundelemente der "slawischen" Sprachen stark überdeckt und abgewandelt. Diese aus dem Rahmen fallenden Feststellungen sind als Herausforderung zu Kritik und Diskussion zu werten.
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