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Lindemann

Rechnungslegung und Kapitalmarkt

Eine theoretische und empirische Analyse
2004. Buch. XXVI, 426 S.: 18 s/w-Abbildungen, 24 s/w-Tabelle. Softcover
Josef Eul ISBN 978-3-89936-301-2
Format (B x L): 14,8 x 21 cm
Gewicht: 632 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Die Beziehung zwischen Rechnungslegung und Kapitalmarkt ist in den letzten Jahren durch mehrere Entwicklungen stark beeinflusst worden. So ruft die Globalisierung der Kapitalmärkte bei den Anlegern ein Bedürfnis nach international vergleichbaren Rechnungslegungsinformationen hervor. Zugleich führt die zunehmende Bedeutung von Dienstleistungen und immateriellem Vermögen zu veränderten Anforderungen an die Rechnungslegung. Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, welches Rechnungslegungssystem Investoren am besten informiert. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass von den Kapitalmärkten ein starker Erwartungsdruck ausgeht, der Unternehmen zu bilanzpolitischen Maßnahmen greifen lässt. Neben möglicherweise unzeitgemäßen Rechnungslegungsvorschriften und bilanzpolitischen Einflüssen kann die Verarbeitung von Rechnungslegungsinformationen auch durch das Fehlverhalten von Analysten beeinträchtigt werden, die in den letzten Jahren zunehmend in Verruf geraten sind.

Diese aktuellen Tendenzen sind in zahlreichen wissenschaftlichen Studien aufgegriffen worden. In der wissenschaftlichen Literatur der letzten Jahre wurden vor allem zur empirischen Untersuchung der Bilanzpolitik neue Methoden entwickelt. Die vorliegende Arbeit stellt Vorgehensweise und Ergebnisse von Studien vor, die sich mit der Beziehung zwischen Rechnungslegung und Kapitalmarkt befassen. Außerdem enthält die vorliegende Arbeit zwei empirische Untersuchungen zur Bilanzpolitik in Deutschland und den USA sowie zum Einfluss von Rechnungslegungsinformationen auf Ergebnisprognosen von Analysten. Die Untersuchung zur Bilanzpolitik zeigt, dass sowohl deutsche als auch US-amerikanische Unternehmen bilanzpolitische Maßnahmen einsetzen, um einen Ergebnisausweis unterhalb bestimmter markanter Schwellenwerte zu vermeiden. Die Studie zu den Ergebnisschätzungen deutet darauf hin, dass Analysten das Ergebnis je Aktie genauer schätzen können, wenn Unternehmen Rechnungslegungsinformationen gemäß den Vorschriften der IAS und US-GAAP korrekt offen legen.
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Von: link iconJens Lindemann. Vorwort von: link iconMartin Glaum