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Linde

Zeichen und Gewißheit

Semiotische Entfaltung eines protestantisch-theologischen Begriffs
2013. Buch. XVIII, 1133 S. Softcover
Mohr Siebeck ISBN 978-3-16-149847-3
Format (B x L): 15,5 x 23,1 cm
Gewicht: 1479 g
Das Werk ist Teil der Reihe:
Vergewisserungsprozesse, auch die des christlichen Glaubens, sind Zeicheninterpretationsprozesse. Diese These entwickelt Gesche Linde, indem sie die theoretische Inanspruchnahme des Zeichenbegriffs für das Gewißheitsproblem von der Antike bis hin zu Luther nachzeichnet. Schließlich rekonstruiert sie das zehntrichomische Zeichenklassifikationssystem des späten Peirce, das es erlaubt, alle Bewußtseinsprozesse, vom Fühlen über das Handeln bis hin zum Denken bzw. Sprachverstehen, als grundsätzlich identisch strukturierte Prozesse der Interpretation von Zeichen aufzufassen, ohne daß die Einsicht in diese seine eigene Strukturbedingung den christlichen Glauben zur Relativierung seines Wahrheitsanspruches nötigen oder ihn seines Gewißheitscharakters berauben würde.
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