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Lilischkis

Förderung von Unternehmensgründungen aus Hochschulen

Eine Fallstudie der University of Washington (Seattle) und der Ruhr-Universtität Bochum
2001. Buch. 364 S. Hardcover
Josef Eul ISBN 978-3-89012-860-3
Format (B x L): 14 x 21 cm
Das Werk ist Teil der Reihe:
Diese Arbeit vergleicht erstmals die Gründungsförderung an einer US-ameri¬kanischen und einer deutschen Universität. Wichtigste Ergebnisse: Zu den Voraussetzungen für zahl- und erfolgreiche Gründungen aus Hochschulen zählen ausgeprägte Forschungsschwerpunkte und ein systematischer För¬deransatz sowie die Verfügbarkeit von professionellen Geschäftsführern und Vorbildern.

Die University of Washington (UW) hat größere Unternehmen hervorgebracht als die Ruhr-Universität Bochum (RUB), und die UW hat – anders als die RUB – zur Entstehung eines Firmenclusters beigetragen: Ein Viertel der Biotechnologie-Firmen im Großraum Seattle stammt aus der UW. An der UW gibt es ein erfolgreiches Muster: Mit Erfindungen von Professoren, nicht sel¬ten interdisziplinären Forscherteams, werden neue Unternehmen formiert, die mit Venture Capital finanziert und durch professionelle Entrepreneure großgezogen werden. Unterstützung erhalten die Gründungen durch eine erfahrene Transferstelle, einen hochschulbezogenen Saatkapital-Anbieter und eine staatliche Agentur, die Forschungskooperationen zwischen Hoch¬schule und Wirtschaft fördert. Auch ein etabliertes Programm zur Ausbildung von Unternehmern spielt an der UW eine Rolle. An der RUB, obwohl enga¬giert, gibt es bislang keinen ähnlich systematischen Ansatz.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden über 100 Gründer, Förderer und Experten interviewt. Deren Aussagen wurden mit einem transaktionskostentheoreti¬schen Schema aufbereitet.
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